70.3: Gemütlich durch die Dunkelheit

Meine Güte, ist das dunkel draußen, wenn die Sonne untergegangen ist. Gefühlt ist es ja ohnehin nur noch drei Stunden am Tag hell, direkt danach ist es aber auch gleich so, als würde man in einer Höhle stehen. Trotzdem habe ich mich heute Abend mal wieder in die Laufschuhe geschwungen und habe eine kleine gemütliche Runde absolviert. Nichts spannendes, am Ende waren 11km mit einem recht konstanten 6:00er Pace auf der Uhr. Schön war’s aber dennoch, der leichte Nieselregen war ganz angenehm und ich hatte auch die richtige Kleidung gewählt, nicht zu kalt und nicht zu warm.

Die Dunkelheit birgt aber auch Tücken, denn trotz meiner Stirnlampe, mit der ich ein wenig nach Minenschlumpf aussehe, konnte ich nciht immer zweifelsfrei erkennen, wo Weg und wo Wiese war. Auch Autofahrer scheinen mit der Dunkelheit überfordert zu sein, einer fuhr aus seiner Auffahrt auf den Fußweg und schaute mich völlig verdutzt an, zugegeben, mit der hellen Stirnlampe, reflektierenden Streifen in Shirt und Hose und roten Positionslichtern an beiden Oberarmen bin ich natürlich auch schwer zu erkennen… Da hilft nur Kopfschütteln und einen Bogen um das Auto herum laufen.

Mein Zwischenziel, bis Ende Januar jede Woche einen Lauf von mindestens 20km hinzulegen, steht weiterhin. Wo ich den Lauf allerdings diese Woche noch bis Sonntag unterbringe, ist mir selbst gerade noch nicht ganz klar, aber laufen werde ich auf jeden Fall. Gestern habe ich mich auch nochmal mit Marathons im Frühjahr auseinander gesetzt und mich dann gegen den Hamburg-Marathon entschieden. Ich bin nicht so sicher, ob ich Lust habe, mit 15.000 Läufern zu starten. Ich habe mir jetzt den Vivawest-Marathon durch Gelsenkirchen, Essen, Gladbeck und Bottrop angeschaut und werde mich vermutlich dafür anmelden. Die Strecke erscheint mir sehr schön und letztes Jahr waren es wohl etwa 1200 Teilnehmer, das klingt doch schon deutlich angenehmer.

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