M13: Da fehlt doch was…

… und zwar Blogeinträge! Erst erzähl ich hier davon, dass ich jetzt richtig Gas geben will, mindestens 5 Einheiten die Woche und dann? 2 Wochen kein Blogeintrag, was is da denn los?

Die Kurzfassung ist: Trainingsunfall führt zu Trainingsausfall! Die Langfassung ist eigentlich gar nicht so lang: Vergangenen Dienstag bin ich MdRzA und wollte auf dem Rückweg eine längere Tour machen, über Dammsiel den großen Bogen nach Lilienthal, je nach Verfassung evtl noch Fischerhude, wären zwischen 50 und 75km geworden, je nach Strecke. Bei Kilometer 35 musste ich für ein Stück vom Radweg auf die Landstraße wechseln, der Traktor hinter mir war etwas ungeduldig, da ich nicht ausweichen konnte und ständig Gegenverkehr kam, konnte er nicht überholen. Und was macht man, wenn man nicht überholen kann? Richtig , hupen! Nun ist so eine Trecker-Hupe, die etwa 2m hinter mir gezündet wird nicht gerade leise, ich hab mich tierisch verjagt, am Lenker gerissen, die Grasnarbe touchiert und über den Lenker abgestiegen. Mich hat’s ganz schön zerlegt, Knie und Ellenbogen aufgeschürft, und meine Hand tat auch weh, aber was soll’s, also bin ich langsam und gemütlich nach Hause geradelt. Als ich zuhause meine Handschuh aber von der Hand zog, sah ich den Grund für die Schmerzen: Ganz außen war ein schöner Knick in der Hand, sodass mein kleiner Finger deutlich nach unten zeigte. Das Röntgenbild in der Notaufnahme zeigte dann, dass ich mir den 5. Mittelhandknochen gebrochen hatte. Dementsprechend wurde ich direkt einkassiert und in der Klinik behalten, nächsten morgen operiert und dann noch bis Freitag nachmittag dort behalten.
Im Nachhinein: alles gut, hätte viel schlimmer kommen können! Meine Hand ist auf dem Weg der Besserung, schlepp ich jetzt halt ein bisschen Metall mit mir rum, so what.

Training ist dementsprechend mau: letzten Sonntag war ich 12km mit nem 7:00 min/km Pace unterwegs, heute 10km mit 6:30 min/km Pace in Barfuß-Schuhen. Ansonsten war nichts mit Training, ich hoffe aber, dass ich das bald nachholen kann. In jedem Fall ändert sich nichts am Ziel für M13, am 6. Oktober werde ich trotzdem unter 4 Stunden bleiben. Dafür habe ich in den paar Tagen Auszeit meine weiteren Projekte konkretisiert: Projekt 70.3 für 2014 und Projekt Roth für 2015. Alles wird gut, oder wie war das noch?

M13: 5. Nehlsen-Triathlon

Sonntag früh, blauer Himmel, Sonnernschein, gibt’s was schöneres? Ich bin dann heute früh ab nach Grambke, hab meine Startunterlagen abgeholt und mein Rad eingecheckt, hab meine Schuhe am Rad vorbereitet und mich schon ein bisschen eingestimmt. Matze hat mir kurzfristig noch mit einem improvisierten Startnummernband geholfen, da ich bei SportZiel einfach mal Mist mitgenommen habe und mein altes irgendwie versollen ist. Hat aber super funktioniert, danke! Die obligatorische Wettkampfbesprechung fand nciht wie geplant 20min vor dem Start, sondern 2min vor dem Start statt, durch die Anzahl der Teilnehmer und die Abwesenheit eines Mikro- oder Megaphons hab ich nur die Hälfte verstanden, aber passte schon. Dann nur schnell Schwimmkappe und -brille auf und es knallte auch schon der Startschuss.

Schwimmen (500m):
Dass ich jetzt eher so mau im Schwimmen bin, war ja schon vorher klar, aber wie verschissen anstrengend das ist hatte ich irgendwie verdrängt. Nach ein paar vergeblichen Kraul-Versuchen bin ich beim Brustschwimmen geblieben und kam somit echt abgekämpft als drittletzter oder so aus dem Wasser. Der See hat echt viel Algen und anderes Gestrüpp, was da behindert hat, aber größtes Problem war einfach meins mangelndes Schwimmtraining, sowohl was Technik als auch Kondition angeht.
Zwischenzeit: 14:14 min (Zeiten aktualisiert gemäß Davengo)

Radfahren (20km):
Der erste Wechseln hat super geklappt, ich kam echt schnell in Socken und Radschuhe, dann nur schnell Startnummer und Helm, weiter geht’s. Ich war ganz gut aus der Puste, Schwimmen war echt anstrengend, aber als ich mein Rad dann aus der Wechselzone geschoben habe, ging’s eigentlich wieder, dort bin ich dann aufs Rad gesprungen und fast wieder runter gefallen. Irgendwie hatte sich die Schaltung (Robson’s Rad übrigens, danke auch dafür) ganz blöde verstellt und die Kette klemmte fest. Drei Versuche habe ich gebraucht bis ich endlich aufsteigen und losfahren konnte. Super nervig und ätzend, aber vielleicht hat mir das nochmal ein wenig Potential in die Beine gebracht, ich hab meinen Frust dann einfach auf der Radstrecke weggetreten.
Gleich am Anfang der Strecke waren zwei ziemlich enge Kurven, danach war die Strecke wenigstens einigermaßen breit und weitläufig, da es aber eine Wendestrecke war, waren in Kurven Mittellinien eingezeichnet, die es nciht zu überfahren galt. An sich kein Thema, aber hin und wieder gab es auf der Strecke so viele Schlaglöchern und Schotter, dass das Fahren echt anstrengend und unangenehm wurde. Zwei oder drei Teilnehmer konnte ich auf der Radstrecke überholen, meist war ich aber ziemlich einsam unterwegs. Die enge am Anfang hatte ich schon vergessen und verdrängt gehabt, als ich dort auf dem Rückweg wieder ankam, da hätte es mich beinahe zerlegt, da ich doch etwas zügiger auf den Übergang von Asphalt zu Kies in dieser Kurve zugefahren bin, hat aber alles sturzfrei geklappt.
Das zweite Wechseln klatte auch recht gut und zügig, auch wenn ich kein Schnellschnürsystem habe. Beinahe wär ich an meinem Stellplatz in der Wechselzone vorbeigehastet, aber das Team stand am Rand und hat mich lautstark begrüßt, so hab ich das dann doch problemfrei gefunden.
Zwischenzeit: 43:01 min (20km Rad plus beide Wechsel)

Laufen (5,6km):
Die ersten 2km waren echt hart! Meine Oberschenkel waren müde vom Rad und so ein bisschen steckte auch noch das Möbelschleppen vom Vortag drin. Besonders schlimm war nach etwa einem Kilometer ein kleiner Hügel, der hat echt nochmal weh getan, aber kurz vor dem Wendepunkt der Laufstrecke erholten sich meine Beine und gewöhnten sich an die andere Belastung. Also habe ich dort das Tempo angezogen, beim Wendepunkt noch schnell einen Schwamm und einen Becher Wasser abgegriffen, den Becher aber nach ein zwei Minischlucken wieder abgeworfen, da aus Plastikbechern trinken beim Laufen einfach Mist ist. An diesem Punkt konnte ich dann nochmal so 5 oder 6 Läufer überholen. Teilweise waren die Wege auch hier auch ziemlich querfeldein, fast schon wie beim Crosslauf. Auf dem Rückweg war der Hügel dann nicht so schlimm und ich habe nochmal ein wenig an der Temposchraube gedreht. Das Schild mit der Aufschrift „5km“ irritierte mich ein wenig, denn ich hatte irgendwie nur 5km im Kopf, die letzten 600m hatte ich wohl überlesen oder schlicht ignoriert, so habe ich die dann als Endpsurt genutzt. Im Ziel wollte mein Chiparmband irgendwie nicht am Zeitnehmer piepen und so musste ich nochmal ein paar Meter zurück, aber was soll’s, auf die 10 Sekunden kommt’s dann auch nciht an.
Zwischenzeit: 28:09 min (das wäre eine Pace von 5:01 min/km)

Nehlsen

Gesamtzeit: 1:25:25
Ich bin, naja, sagen wir fast zufrieden. Laufen war gut, die Zeit ist super. Fahrrad war auch ok, 43min inkl. beider Wechsel und der Aktion mit der Kette sollte wohl den erhofften 30er Schnitt geknackt haben. Schwimmen war eine Katastrophe, zwar erwartungsgemäß, aber dennoch irgendwie deprimierend. Ich werde ab November mal suchen, ob ich nicht vielleicht nen Kurs oder so mache, über den Winter muss ich daran unbedingt arbeiten, sonst wird das nichts mit Projekt 70.3 in 2014. Ja, jetzt hab ich’s auch im Blog verraten, nächstes Jahr wird es weiter gehen. Also quasi höher, schneller, weiter. In diesem Sinne: ich geh dann mal das Wetter genießen, nä?

M13: schnelles Rad-Training

Ich bin zwar gestern nicht MdRzA, habe es aber noch geschafft, abends schnell eine kleine Runde auf dem Rad zu drehen. Das waren 30km mit einem schnitt von 27,8km/h, womit ich durchaus zufrieden bin. Vielleicht ist ja Sonntag in der Wettkampf-Situation echt ein 30er-Schnitt drin, schaunmermal, nä

M13: Grenzbereich testen

Kartfahren, oh ja! Geile Sache, Leute, ich sag es euch! Heute sind wir nach der Arbeit mit ein paar Kollegen schön zu BB-Kart getingelt und haben uns eine halbe Stunde quietschende Reifen gegönnt. Im Qualifying hab ich trotz eines Drehers noch einen schönen 4. Platz rausfahren können, aber der Start des Rennens deutete schon an, dass es danach hart werden würde. Bereits in den ersten zwei drei Runden gab’s richtig auf die Plauze und knallharte Action mit vielen gelungenen und misslungenen Überholversuchen. Dann erwischte es mich in einer Haarnadelkurve: Kurz erschrocken, dass der Vordermann langsamer als erwartet war, verbremst und volles Rohr das nachfolgende Kart in die Seite bekommen. Dadurch bin auf Rang Sechs gerutscht, im Laufe der folgenden Runden konnte ich mich auf den fünften Platz arbeiten, aber dann hing ich fest. Immer wieder kam ich an das Kart vor mir ran, aber jeder Überholversuch wurde mit einem Ausbremser bestraft und ich konnte von vorn ansetzen aufzuholen. Naja, so blieb es dann beim fünften Rang. Hat auf jeden Fall super Laune gemacht und ganz ehrlich: da müssen wir ein Team-Event von machen, am besten bei gutem Wetter in Bassum.

Aber im Titel stand doch M13? Jaja, kommt ja schon!
Als ich dann so schweißgebadet nach Hause fuhr, dacht ich mir „Ob du nun einmal oder zweimal schwitzt ist auch wurscht.“ Also zu Hause nur ne Kleinigkeit gegessen und dann rein in Laufschuhe. Und da ich ja heute schon einmal hart am Limit war, wollte ich es jetzt nochmal wissen: an jeden Fuß 1000g Gewicht geschnallt und Intervall-Training gestartet. 6x 1km schnell, dazwischen jeweils 400m langsam laufen, vorneweg und hintendran 1000m ein- und auslaufen. Alter Schawutzki, was so ein kleines bisschen Gewicht ausmachen kann! Ich hab geschwitzt wie in der Sauna und meine Geschwindigkeit ließ – trotz Puls wie so’n Wahnsinnigen – zu wünschen übrig. Das war krass, trotzdem bin ich zufrieden. Einmal Grenzbelastung bevor es dann Sonntag zum Triathlon geht, denn leider kann ich auch morgen nicht mit dem Rad zur Arbeit.

M13: Unterwegs auf fremden Felgen

..und fremdem Rahmen und so, denn Rob war so nett mir sein Bike zu leihen, während er gesundheitsbedingt zu Hause sitzt. War mal was anderes auf dem Fitnessbike, ist irgendwie ja doch schon was anderes, hab ich echt unterschätzt. Klar, das ganze ist natürlich ne Ecke moderner, leichtgängiger und hochwertiger als meine Mühle, aber eben auch ungewohnt, daher waren meine Zeiten jetzt auch nicht atemberaubend.

Ich habe eine schöne Runde von 59km abgerissen, wovon die ersten 40km echt super waren, auch von der Planung her. Ich wollte aber nicht so schnell wieder zurück und noch einen kleinen Schlenker anhängen, und dabei, naja, hab ich mich erstmal schön verfahren. Erst Kopfsteinpflaster bergauf, dann Schotterweg, dann mitten durch ein Wohngebiet, weil zu blöd, das hat natürlich nochmal den Schnitt ordentlich nach unten gezogen. Egal, hat ja ganz gut geklappt, so insgesamt gesehen.
Bei Kilometer dreißig dachte ich mir übrigens: „Mensch, ganz schön dunkel geworden, ob ich wohl noch trocken zurück komme?“ Keine dreißig Sekunden später war ich bis aufs Knochenmark nass. Mit so großen platschenden Tropfen, die auf den Helm trommeln, mit so Wasser, das sich auf der Straße auftürmt, weil es nicht schnell genug abfließen kann. Ich habe aber überlegt, dass ich nur auskühle, wenn ich stehen bleibe und bin halt volles Mett weitergefahren, was auch die richtige Entscheidung war, denn 10 Minuten später war der Spuk vorbei und Sonnenschein und Fahrtwind haben meine völlig durchnässten Sachen getrocknet, nur aus meinen Schuhen war ein „ftsch, ftsch“ zu hören, aber passt shcon, nä?

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Morgen will ich MdRzA, hoffe das klappt auch so, denn abends ist wieder mal Kartfahren angesagt! Ich freu mich drauf. Freitag abend werd ich nochmal ein bisschen trainieren, dann ist Sonntag Triathlon und ab nächste Woche wird wieder anständig trainiert, sprich 5mal die Woche.

M13: Deprimierender Wiedereinstieg

Weniger als 100 Tage noch bis zum Marathon! Das heißt im Prinzip Endspurt, aber ich muss mich erstmal sammeln, bevor ich spurten kann. Das Wakeboarden am Montag hat mir dann doch ganz schön heftig die Hüfte zerlegt gehabt, ich konnte diese Woche echt nicht trainieren, mein Plan mit 5 Trainingseinheiten pro Woche ist damit erstmal wieder etwas nach hinten gerückt. Gas geben muss ich aber auf jeden Fall.

Heute wollte ich dann nach einer knappen Woche Pause wieder einsteigen und hab mich aufs Fahrrad geschwungen. Ich habe leider echt üble Atemprobleme gehabt, ich fühlte mich wie im schlimmsten Frühling. So sind es nur 25km geworden, die zweite Hälfte im Schneckentempo, es ging einfach gar nichts. Mal sehen, wie es mir morgen geht, heute war echt schlimm.

Wakeboarden, nä?

Richtig gut! Hat echt Laune gemacht, auch wenn das Wetter nur so mäßig mitgespielt hat. Da Frauke und ich aber mittags in Nethen waren, hatten wir die ganze Anlage für uns allein, was mir insbesondere zu Gute kam, als ich mich mitten im See lang gelegt hatte und mit dem Boot abgeholt wurde, sehr nice. Zwischendurch gab es einmal einen kurzen aber heftigen Schauer, sonst war es nahezu trocken und die Temperaturen angenehm bei knapp unter 20°, das Wasser war dadurch natürlich echt angenehm warm, vermutlich sogar etwas wärmer als die Luft.

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(nein, das bin nicht ich)

Als wir dann gingen, kam eine Gruppe hinzu, die das eindeutig schon ein bis zweimal mehr gemacht hatte, da sahen unsere klägliche Versuche echt erbärmlich gegen aus. Trotzdem muss ich da diesen Sommer noch ein zwei mal hin, macht absolut Bock und cih glaube, das geht als Trainingseinheit durch, denn mir tun echt alle Knochen weh. Mal schauen, ob ich morgen die Karte der Schmerzen aktualisieren muss…

M13: Amtliche Warnung vor Windböen

Bei einem auffrischenden Wind sind vor allem in Schauernähe Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60km/h aus Süd bis Südwest zu erwarten.

Am Arsch! Trotzdem knapp 65km Kilometer abgerissen, etwa die Hälfte davon mit Rob, danke Mann, wneigstens haben wir die Scheiße gemeinsam durchgestanden. Es war so beschissen windig! Immer wieder war es streckenweise ok, dann fährst du plötzlich einfach gegen eine Wand aus Luft! LUFT! Wieso ist das denn so anstrengend gegen Luft anzukämpfen? Naja, wurscht, Schnitt war für den Wind eigentlich sogar ok, also was soll’s.

Mein heißgeliebtes Nexus hingegen hat mich heute um so mehr aufgeregt. Irgendwann zwischendurch hat es einfach die Mobilfunkverbindung verloren und sich nicht wieder verbunden, sehr merkwürdig. Größer wurde das Problem dann aber später, als ich mit dreißig Sachen so unglücklich über eine Wurzel, die den Asphalt hochdrückte, fuhr und mein Nexus aus meiner Armhalterung direkt auf eben diesem Asphalt krachte. Jetzt habe ich halt nicht ein Display, sondern ein paar hundert Displayteile. Funktionieren tut’s noch, aber meine Fresse beschissen sieht’s aus und die kleinen Scherben nerven auch bei der Bedienung. Bin sauer. That is all.

M13: Fischerhuder Mittsommerlauf

So, kurz vorab: Donnerstag wollte ich eigentlich mit Rad zur Arbeit, schau morgens raus, und entscheide mich dann dagegen. Über den Tag ärgere ich mich, da echt schöner Sonnerschein ist, aber kurz vor Feierabend platzt es mit einem Mal aus allen Wolken. Also doch ne gute Entscheidung, stattdessen lieber Krafttraining zu machen. Freitag bin ich dann auch mit dem Auto zur Arbeit, egal, abends war ja ohnehin Laufen angesagt.

Der Weg nach Fischerhude gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht, denn die Straße war einfach vollgesperrt. Ich dachte, ich würde einen Weg über Feldwege kennen, aber blöderweise ging es da auch nicht weiter. Also bin ich einen Riesenumweg gefahren, war aber noch rechtzeitig vor Ort. Bei der Startnummernausgabe wurde mir noch angeboten, mich in eine Staffel einzutragen, da ich ja alleine bin, aber hey, wegen weniger als 20km mach ich doch keinen Lauf mit! Das Teilnehmerfeld war erstaunlich klein, aber teilweise witzig verkleidet, die Stimmung war jedenfalls echt gut. Bereits ein oder zwei Minuten vor 20 Uhr erfolgte dann der Startschuss, ziemlich überraschend nach einer kurzen Ansprache an der Startlinie, ihc musste auf den ersten Metern erstmal schnell runtastic und mein Hörbuch starten, dann habe ich mich durchs Gewühl nach vorn gearbeitet.

Ursprünglicher Plan war, gemütlich mitnem 6er Pace die ersten 5km in 30min zu laufen und dann jede Runde ein wenig mehr Gas zu geben, dass ich die letzten 5km mit ungefähr 5:20er Pace oder so laufe. Nach dem ersten Kilometer verriet runtastic mir, dass ich viel zu schnell bin: 5:07 habe ich für den ersten Kilometer gebraucht, gut ich bin auch ein wenig losgespurtet, um dem Getümmel zu entkommen. Ich habe meine Geschwindigkeit dann etwas runtergefahren und nach etwa 27:30 min hatte ich die erste Runde beendet und wurde vom Team lautstark empfangen:

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Danke, Leute, ihr seid echt die besten Fans, die ich mir wünschen könnte! Ich hab mir ab hier einfach vorgenommen, das Tempo zu halten, in etwa ein 5:30er Pace war das, also ein kleines bisschen schneller, als ich im Oktober laufen will.Das klappte auch echt gut. An der Strecke war leider wenig Stimmung, nur an einer Stelle war ein wenig Musik und aus einigen Gärten schauten ein paar Anwohner zu, witzig war es trotzdem, allerdings war ich die meiste Zeit allein unterwegs, denn so viele Läufer waren es einfach nicht. Immer kurz vor Ende jeder Runde habe ich denn eine meiner vier Startnummern abgerissen und in meiner Fankurve abgegeben, war echt cool, das Team immer recht bald wiederzusehen.

In der letzten der 4 Runden zu je 5km habe ich dann nochmal ein bisschen reingetreten, kurz nach dem 3km-Schild hörte ich von hinten Schritte auf mich zukommen, ein Staffelläufer näherte sich mir immer mehr. Als er an meiner Schulter angekommen war, packte mich der Ehrgeiz, überholen lassen wollte ich mich jetzt auch nicht mehr! Wir blieben also fast gleichauf, ich immer ein zwei Schritte voraus, bis er dann vielleicht so 300m vor dem Ziel den Turbo reinknallte und davonzog. Ich konnte nicht mehr sprinten, er hatte auch nur 5km in den Beinen, ich zwanzig. Trotzdem bin ich dann in absoluter Traumzeit von 1:46:57 ins Ziel gelaufen. Da ich mich angemeldet habe, bevor es die Möglichkeit gab, als Einzelläufer zu starten, wurde ich in der Staffel gewertet, da bin ich auf Platz 14 gelandet, was ich echt super finde, auch wenn nur 31 Staffeln gestartet sind. Von den Einzeläufern, bei denen entgegen der Aussage auf der Webseite doch die Zeit genommen wurde, sind nur 6 die volle Distanz gelaufen, von denen waren drei schneller und drei langsamer als ich. Kinners, ich bin zufrieden! Herzlichen Dank nochmal ans Team, ohne euch wär das alles nur halb so schön!

M13: Irgendwie wird das nix mit dem Schwimmen

Schon mekrwürdig, ich hab gerade einfach nur tierisch Bock auf Training, aber so ganz nach Plan läuft das irgendwie nicht. Gestern habe ich ein Krafttraining absolviert, wieder leicht die Gewichte gesteigert, war echt gut. Danach bin ich wieder ins Schlossparkbad, habe aber irgendwie unterschätzt, dass bei 28°C eventuell auch ein paar andere auf die Idee kommen und es zu voll zum Bahnen ziehen sein könnte. So habe ich dort nur 10 Brust-Bahnen abgerissen, an Kraulen (oder das was ich davon mache) war überhaupt nicht zu denken. Ein bisschen im Schatten chillen und im Wasser abkühlen war aber trotzdem nicht verkehrt.

Heute dann wieder mit dem Rad zur Arbeit, aber der schwül-warmen Luft geschuldet ohne zusätzliche Kilometer auf dem Rückweg, also nur 21km hin und eben solche 21km zurück, allerdings mit 26,1 bzw. 26,3 km/h Schnitt, was ich doch ganz anständig finde. Auf dem Rad fühl ich mich auch zusehends wohler, freue mich schon auf Mallorca, wird garantiert ein Träumchen!

Morgen hatte ich mir eigentlich Schwimmen vor der Arbeit vorgenommen, aber draußen blitzt und donnert es gerade, ich werde morgen früh spontan entscheiden, was ich mache. Bisher gefällt mir aber die intensivere Belastung, drei Einheiten an drei Tagen, kann weiter gehen, nä?