M13: Ich bin ne lahme Schnecke

Ja, ich Versuch jetzt ernsthaft mich an meinen Trainingsplan zu halten. Also war ich heute wieder laufen. Diesmal auch mit GPS und somit auch mit der Erkenntnis… naja Überschrift halt.

Heute waren es 5km in ziemlich genau 32min. Bis Ende des Monats wollte ich eigentlich bei 28min sein, das wird wohl nichts. Für den Marathon brauche ich einen Pace von 5:40min/km, also 28:20 auf 5km, aber im Training will ich ein wenig Luft haben, deshalb also 28min. Wollen wir bloß hoffen, dass mit etwas mehr Routine auch die Geschwindigkeit kommt… wird schon!

M13: Neunundsechzig…

Kilometer, natürlich! Nicht was ihr wieder denkt… ist doch ein M13-Artikel! Ich war nämlich heute mit dem Rennrad unterwegs, einmal Bremen-Nord und zurück, um genau zu sein.

Hinweg war super, ein bisschen windig, aber sonst echt gut. Robson kam exakt gleichzeitig mit mir in Dammsiel an, wir sind dann gemeinsam zu Matze und Svea gefahren, naja er vor und ich hinterher, denn meine Geschwindigkeit ist echt mal mau… Wird schon.

Der Rückweg war dann doch ganz schön hart, da brach meine Geschwindigkeit dann noch mehr ein. Trotzdem ein gutes Training, i h bin zwar kaputt, aber fühl mich echt gut. Klar, Beine sind schwer und Hintern tut weh, aber nach nem Nickerchen und etwas essen bin ich echt gut drauf.

Erkenntnisse:
Ich brauch mehr Kraft, Steigungen gehen gar nicht.
Mehr Kilometer, mehr gutes Gefühl… oder so.
Es wird ein langer Weg, aber es wird super!

Morgen mach ich updates für den Trainingsplan und die Karte der Schmerzen.

M13: Es geht weiter

Oh je, meine Rippen und meine Faulheit haben mich im Programm ganz schön zurückgeworfen… Aber jetzt Greif ich wieder an, echt jetzt mal.

Heute war ich direkt nach Feierabend laufen, nicht viel, nicht schnell, aber es geht hoch! Am Ende waren es rund 40 min, wie weit weiß ich nicht genau, da ich zwischendurch versehentlich das GPS ausgeschaltet hab… egal!

Da das Wetter ja bombig werden soll, wird am Wochenende richtig Gas gegeben, versprochen. Ganz nebenbei : diesen Eintrag schreib ich auf meinem neuen Nexus, dazu schreib ich die Tage mal nen Beitrag , es rockt!

M13: Jubiläumseintrag

Heute vor genau sechs Jahren habe ich nachfolgenden Eintrag geschrieben. Ich habe ein paar Passagen gekürzt, aber irgendwie fand ich passend, diesen Eintrag hier heute erneut zu veröffentlichen. Damals hat mich mein Mentor Thilo nach gerade einmal 6 Monaten so fit gehabt, dass ich den Bremen-Marathon gelaufen bin. An dieser Stelle nochmal ganz ausdrücklich: Danke!

Gestern habe ich mit Thilo meine Startunterlagen in den Messehallen abgeholt, wo es auch eine Pastaparty gab. Naja, die war ein wenig fehlorganisiert, aber wir haben dennoch zwei riesengroße Teller Spaghetti reingedrückt. Danach war bei mir nur noch ein entspanntes Wannenbad und dann ausruhen und schlafengehen angesagt. Schlafen hat irgendwie nicht so toll funktioniert, aber letztendlich bin ich doch noch halbwegs früh eingepennt und heute 2min vor dem Wecker um 06:20 Uhr aufgewacht. Nach ein ganz paar Müsliflocken, einem Kaffee und einem Multi-Saft bin ich dann in eine mit vielen grün-beteulteten Menschen besetzte Bahn eingestiegen.

Vor Ort trafen Thilo und ich dann recht schnell auch Maria und Andi, die unsere Sachen für uns verwahrten. Nach einem kleinem Aufwärmründchen auf der Bürgerweide sind wir dann auch schon in unseren Startblock. Stimmung war gut, die meisten waren da recht locker drauf und recht bald hörten wir zwar keinen Startschuss, sahen aber, wie sich die Menschen in Bewegung setzten. Auf den ersten zwei Kilometern durch die Innenstadt hatte ich irgendwie das Gefühl, wir wären furchtbar langsam, wir waren aber schon hier sehr gut im Kurs: Zielzeit bzw. minimal schneller. In der Neustadt begrüßten uns dann aus einem Fenster schon Katharina und ihre Freundinnen, das geht doch gut los!

Beim ersten Versorgungstresen herrschte dann shcon ziemlich Gedränge, aber ich habe genug Wasser abbekommen. Ich war ganz froh, dass ich das schon mal in Goldenstedt geprobt hatte, so wusste ich, dass ich an jeder Station gut zwei oder drei Becherchen Wasser vertragen kann. Und so trabten wir in einem recht großen Feld immer weiter rund um den Werdersee. In Habenhausen gab’s dann eine 10km-Zeit: wir sind super in der Zeit. Über eine meines Erachtens deutlich zu Enge Brücke am Weserwehr sind wir dann wieder auf die rechte Seite der Weser, wo dann auch deutlich mehr Publikum auf uns wartete. Vielleicht war’s vorher auch einfach zu früh.

Bishierhin hatten wir den 4-Stunden-Pacemaker eigentlich immer ein ganz schönes Stück abgehängt, bei Kilometer 17,5 an der Versorgungsstation war er mit einem Mal direkt vor uns. Also haben wir die Gelegenheit genutzt, von hier an direkt vor ihm weiter zu laufen. Nun gings auch so langsam in „meine“ Region, auf der Bgm.-Spitta-Allee waren Andi und Maria mit Fahrrädern ausgerüstet wieder da. Mir gings immer noch super und so konnte ich hier noch ein paar Späße machen, kurz darauf merkte ich aber bereits erste Ermüdungserscheinungen, welche aber durch den Versorungsstand und einen Kohlehydrat-Drops schnell wieder ausgeglichen wurden. an der Kreuzung Herzogenkamp-Leher Heerstr. erwarteten mich dann meine Eltern: lautstark! Kurz darauf waren nicht nur wieder Andi und Maria da, sondern auch Frau Zippel, die mir von Streckenrand zuschrie!

Auf der Parkaallee und im Bürgerpark waren wir dann immer in einer Gruppe mit dem 4-Stunden-Pacemaker, der an den Kilometerschildern immer wieder seine Zeit kontrollierte, wir waren also noch voll im Rennen. Am Torfkanal hörte ich mit einem Mal wieder vertraute Stimmen: Frauke, Johannes und Inge standen dort. Jo hatte ja im Frühjahr eine Zeit von 3:57 Stunden vorgelegt. Für mich wurde der Weg langsam etwas schwieriger, aber noch waren wir auf Zielzeit. Kurz vor Kilometer 30 gingen mir mit einem Mal die Kräfte aus. Nur mühsam konnte ich mich zu der Versorgungsstation kämpfen die Natürlich hinter einer Unterführung lag, also musste ich auch noch ein paar Höhenmeter überwinden. Dort kippte ich mir erstmal nen Iso-Drink, reichlich Wasser und Bananen in den Hals, das hat auch ganz gut geholfen. Dennoch verloren wir kurz danach den Pacemaker, der nun gute 200m Vorsprung vor uns hatte. An der Weserpromenade ging’s dann einigermaßen, mir kamen die Abstände zwischen den Vorsorgunsständen zwar immer länger vor, aber es ging.

Nach dem Weserstadion kam mal wieder eine harte Probe: Den Osterdeich hinauflaufen, großes Tennis. Christopher saß aber am Straßenrand und feuerte mich an, er hatte letztes Jahr den Marathon mit 4:17 Stunden geschafft. Dieses Mal hatte er sich nur für einen 10km entschieden, mit den Fahrrad neben mir fahrend, erzählte er mir davon. Auf meine Frage, welche Zeit er hätte, sagte er, wir müssten uns auch nicht jetzt unterhalten, ich muss furchtbar ausgesehen und geklungen haben.

Kurz vor der 40km-Marke kam ein erneuter Einbruch, Thilo drehte sich um und lief rückwärts, um mir seinen Standpunkt klarzumachen: „Du weißt, dass du es schaffen kannst“. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass cih es tatsächlich noch schaffen konte, ich war zwar minimal über Zielzeit, aber es war noch drin. Auch die 4 Becher Wasser und die Bananen am letzten Versorgunsstand konnten mich allerdings nicht richtig aufbauen. Jetzt, gerade einmal 2km noch zu laufen, wollte mein Körper einfach nciht mehr. Ich versuchte schubweise, alle Energie aufzukratzen und weiterzurennen, aber ich knickte ein. Thilo versuchte rührend, mir Mut zu machen, aber als ich auf der Theodor-Heuss-Alle merkte, dass die 4 Stunden gegessen sind und meine Beine nichts sehnlicher wollten als abfallen, fing ich an zu gehen.

Ein wirklich netter älterer Herr (scheinbar Türke) packte mich am Arm und sprach auf mich ein, ich müsse doch kämpfen, wie in Trance wimmelte ich ihn ab. Thilo schaffte es dann doch, mich zu bewegen: „Vielleicht kommen wir langsam ins Ziel, aber im Laufschritt, nicht gehend!“ Und so trottete ich mehr wankend als laufend in den AWD-Dome, wo wir gemeinsam bei einer Netto-Zeit von 04:04:58 Stunden ankamen. Zuerst fiel ich Thilo um den Hals, bei dem ich mich bedankte, dann meiner Mutter, die am Rand stand. Komisch, obwohl mir alles weh tat, war ich den Moment unglaublich glücklich und drückte jeden, der mir am Streckenrand bekannt vorkam.

Thilo und ich trotteten dann weiter in den AWD-Dome, wo wir reichlich Wasser, Erdinger alkoholfrei, Obst und Traubenzucker konsumierten. Wir schauten uns dann zwar den Bereich mit Duschen, Umkleiden und Massagen an, entschieden uns aber zu verzichten. Draußen wurde ich dann von jeder Menge Leuten begrüßt, die mich beglückwünschten. Es war ein unbeschreiblich geiles Gefühl!

Ich kann nur jedem empfeheln so etwas mal zu machen. Ein Marathon laufen? Das vielleicht auch, vor allem aber sich ein wirklich hohes Ziel setzen, hart daran arbeiten und es dann (vielleicht auch nur nahezu) schaffen! Ich hab mein Ziel um gerade einmal 2% verfehlt….

M13: Rückweg aus Bremen-Nord

Erstmal herzlichen Dank, dass ich mein Fahrrad gestern in St.Magnus parken durfte und nicht im Zug mitschleppen musste. Somit war ich heute auch gezwungen mich nochmal aufs Rad zu schwingen, sehr praktisch. Leider hieß das auch, dass ich nochmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin kommen musste. Gestern hat mich ja schon die BSAG verarscht: vom Zug aus bin ich zu meiner Bahn gesprintet und als ich die Tür erreichte, fuhr diese los. Danke sehr, 20min warten bitte. Heute kam ich die Treppe zum Bahnsteig hochgewetzt, aber kein Zug weit und breit. Erst zehn Minuten später kam die Durchsage: kommt nicht, Pech gehabt, in einer halben Stunde fährt der nächste (dann halt doppelt so voll).

Aber egal, ich bin ja heil angekommen und voller Elan auf mein Rad… Naja, dass mein Hintern ein wenig weh tun würde, hatte ich erwartet, aber die Oberschenkel brannten auch noch wie Feuer, das kann ja heiter werden. Wenigstens ging’s erstmal bergab, das war aber auch nur halbwegs angenehm, denn die Wege waren unglaublich holprig und zwischenzeitlich einfach mal aus Kopfsteinpflaster. Aua.

Bis Wasserhorst hatte ich aalglatten Asphalt, war super, aber dann: Kopfsteinpflaster plus Steigung, alter Schawutzki! Die restlichen Kilometer verliefen unspektakulär, nur kurz kamen ein paar Windböen auf, insgesamt war’s aber super. In ziemlich genau 90min habe ich die 31,5km abgerissen inklusive einer kurzen Pause, in der ich die Beine gedehnt und eine Banane verdrückt habe 🙂

Ergebnis: Fühl mich super, Karte der Schmerzen braucht vorübergehend nicht aktualisiert werden, vermutlich muss ich morgen aber Oberschenkel nachtragen. Diese Strecke hat sich im Übrigen schon als Kandidat für die 30km-Trainingseinheiten nächstes Jahr empfohlen. Gute Sache das, brauche dann nur jemanden für Verpflegung alle 5km… Freiwillige vor!

M13: kein Geheimnis mehr!

Nachdem entweder meine hinweise zu einfach oder ihr einfach zu gut raten konntet, ist M13 bereits gelüftet: euer Heavy wird 2013 wieder einen Marathon laufen, echt jetzt mal!

Diesmal aber mit deutlich mehr Zeit zur Vorbereitung und diesmal auch wirklich unter 4 Stunden, nicht wieder 5min zu langsam. Es wird wieder der swb-Marathon in Bremen sein, also in ziemlich genau einem Jahr. Bis dahin wird wohl noch ein wenig Training auf mich zu kommen.

Wo wir gerade bei Training sind: bisher war ich noch nicht laufen, aber immerhin auf dem Rennrad. Letzten Sonntag und Montag jeweils ne Stunde, heute dann bei richtig heftig Wind aber sonst super schönem Wetter in Vegesack. Dürften so 35km gewesen sein, ich mess das nachher mal aus, bin noch auf dem Weg nach Hause, allerdings ohne Rad, weil dunkel. Das werd ich dann morgen holen.

Die Karte der Schmerzen hat es schon ein wenig gezeigt, mein Sattel ist halt wirklich hart, aber was einen nicht umbringt… Ich hab mich jedenfalls echt wohl heute gefühlt, kam ganz gut vorran, insgesamt war ich eindreiviertel Stunden unterwegs, inkl 5min Pause in Dammsiel. Der Wind war immer wieder mal echt fies, im großen und ganzen ging es aber. Mal schauen wie es morgen wird.

Trainingsplan steht für erstmal 6 Wochen, hab mir vorgenommen bis Ende Oktober 5km in Zielzeit zu laufen, also unter 28min.

M13: Statusbericht 09.09.12

So, noch werde ich zwar nicht verraten, was es genau mit M13 auf sich hat, aber vielleicht lassen sich aus diesem kleinen Statusupdate schon ein paar Hinweise ablesen.

Das Projekt besteht aus mehreren Phasen, heute habe ich mit Phase 2 begonnen, Phase 1 läuft aber weiterhin.

Phase 1: Planung
Phase 2: Vorbereitung
Phase 3: Planung Projektabschluss
Phase 4: Großes Finale, Abschluss
Phase 5: Party für erfolgreiches Projekt:-)

Phase 2 ist unglaublich umfangreich und wird einen riesengroßen Teil meiner Berichte hier ausmachen. Beim heutigen Start von Phase 2 habe ich mich auch erinnert, warum Phase 1 immer noch läuft und musste feststellen, dass zu Phase 2 auch ein Teilprojekt gehört, dass ich jetzt mal NR taufe. Projekt NR wird deutlich kürzer ausfallen als M13, da es eine Vorraussetzung für Phase 2 zu sein scheint. Ganz theoretisch könnte es wohl auch ohne gehen, aber wenn ich schon mal dabei bin… Die Deadline für NR lege ich auf den 31. Oktober 2012, bis dahin MUSS NR abgeschlossen sein, ich hoffe jedoch auf früheren Erfolg.

Zur Planung:
Eigentlich sollte ich das jetzt noch nicht planen, aber für Phase 4 (in der seid ihr dann gefragt), brauchen wir noch Heavy-Team-Shirts und ich fänd eine große Fahne mit meinem Logo richtig klasse. Aber das wird alles später kommen.
Ich werde mich heute abend und morgen mal an die Zeitplanung von Phase 2 setzen. Vielleicht kann ich davon dann schon etwas veröffentlichen, ohne zuviel zu M13 verraten. Ich werde jedoch ab sofort wöchentlich kleine Hinweise posten, sodass ihr in spätestens ein paar Wochen wissen solltet, was es mit M13 auf sich hat.
Mir liegt dieses Projekt, auch wenn es total spontan aus einer Schnapsidee heraus entstanden ist, sehr am Herzen. M13 wird sehr viel Zeit einnehmen, es wird hart and lang werden, aber ich gebe alles, es zu schaffen. Ich hoffe auf eure Unterstützung, insbesondere zum Projektabschluss, und bedanke mich schon jetzt dafür.