M13: Fehlt da nicht ein Eintrag?

Sonntag war doch der Starke-Bäcker-Lesmonalauf, auf den ich mich so gefreut hatte, wieso gibt’s denn da keinen Eintrag zu? Die Antwort ist leider einfach: ich bin nicht gelaufen. Ich hatte Freitag im Büro schon etwas Halsschmerzen, mit ein bisschen Tee am abend und zwei drei Halstabletten am Samstag, so dachte ich, war ich ganz gut weggekommen und hatte gerade noch die Kurve vor dem krankwerden bekommen. Dachte ich. Fälschlicherweise. Leider.
Sonntag früh klingelt mein Wecker und mein Hals, meine Nase und mein Kopf, alles tut weh. Ich bekomm kaum Luft, so dicht ist meine Nase und so verschleimt ist mein Hals. Mist. Ganz großer Mist. Die Entscheidung, was zu tun ist, habe ich dann innerhalb von Sekunden getroffen, Zähne zusammenbeißen und laufen? Nein, wenn ich jetzt eine falsche Entscheidung treffe, ist möglicherweise der Marathon in Gefahr. Also habe ich in den sauren Apfel beißen müssen und habe jede Menge Nachrichten geschrieben, dass ich leider nicht antreten werde. Extrem schade, zumal ziemlich viele Team-Mitglieder sich angekündigt hatten. Wäre sicher ein Fest gewesen schonmal das Meer aus schwarzen Team-Shirts zu sehen. Egal, dann spar ich mir diesen Moment eben auf.

So, heute hatte ich dann meine Erkältung so gut auskuriert, dass ich wieder im Büro war, und wer arbeiten kann, der kan nauhc laufen. Ich werde jetzt nochmal ein bisschen reinhauen müssen, der Ausfall passt mir eigentlich gar nicht in den Kram, aber egal. Trotz der Wärme draußen fühlte ich mich ziemlich fit, meine Beine wollten nach den wenigen Tagen Auszeit endlich wieder gefordert werden, so hatte ich das Gefühl. Nach 3 Kilometern gemütlichem einlaufen bin ich dann den ersten schnellen Kilometer mit 5:09 min/km Pace gelaufen. Zufrieden trabte ich so vor mich hin, da tat sich vor mir die Eisenbahnbrücke in Sagehorn auf, nicht ewig hoch, vielleicht 10 Meter Höhenunterschied insgesamt, aber der kleine Aufstieg ist recht steil, also habe ich volles Rohr reingetreten und bin nach oben gespurtet, wo mein Puls dann auch hin sprang. Also nur ein kleiner Zwischensprint, der nächste schnelle Kilometer war dann der neunte mit einer Pace von 5:02 min/km. Und da überkam mich die Idee, den letzten schnellen Kilometer einfach mal mit 95% zu laufen, so ein wenig Spitzenbelastung muss auch mal sein. Also bin ich zwei Kilometer getrabt und habe dann den zwölften Kilometer volles Mett angetreten. OK, die ersten 700m des Kilometers, dann bin ich normalen Tempodauerlauf und dann sogar Dauerlauf zurückgefallen bevor nach 4:53 die erlösende Stimme in meinem Ohr sagte, der Kilometer sei rum. Mist, das hatte ich mir jetzt schneller vorgestellt, aber vielleicht sollte ich solche Spitzen häufiger und kürzer einbauen, um noch ein bisschen Leistung rauszukitzeln.

Insgesamt war ich für meine 14km knapp eineinhalb Stunden unterwegs und zufrieden bin ich allemal. Ich will versuchen am Wochenende einen langen langsamen Lauf einzubauen, dann nächste Woche einen mittellangen Tempolauf und für den 3. AOK-Vorbereitungslauf habe ich mir das zweite 30km-Training vorgenommen. So Heavy, jetzt Zähne zusammenbeißen und durchhalten, bis zum 6.Oktober darf nichts mehr schief gehen.

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