M13: Zwanzig Kilometer (PussyMode: aktiv)

Endlich, endlich, endlich hab ich die 20km Marke erreicht, leider nur im PussyMode, aber dazu gleich mehr. Ich hab ja diese Woche leider schon wieder deutlich weniger gemacht als ich gehofft hatte, aber es ging einfach nicht anders. Ein zwei Termine, dann dieses verschissene Wetter und Donnerstag komm ich nach Hause und entscheide mich gerade noch rechtzeitig nicht zu laufen, denn danach bin ich in einen 15stündigen komatösen Schlaf gefallen und selbst Freitag hab ich dann nahezu ausschließlich horizontal verbracht.

Also bin ich heute mit frischem Elan ans Werk und erstmal 10,5km bis zu meinen Eltern gelaufen. Am Deich war doch ein ganz schön frischer Wind zu spüren, der mir die Schneeflocken ins Gesicht blies, aber im Grunde war es ganz OK zu laufen. Sehr schöner 6:15 min/km Schnitt, alles tutti. Angekommen habe ich mir dann ein paar Gläser Wasser und Apfelschorle reingekippt und nen kurzen Schnack gehalten. Nach 20min Pause bin ich dann wieder los, leider hab ich über meinen Rückweg keine Statistiken, da runtastic meinte, es würde immer noch meine Aktivität vom Hinweg speichern, auch ein Neustart hat es nicht davon abgebracht. Dadurch konnte ich keine neue Aktivität starten und bin ohne Zeit- und Pulsinfos zurückgelaufen. Ich werde gleich mal schauen, ob ich den Rückweg mit runtastic rekonstruieren kann, sodass er wenigstens in meiner Statistik ist, wenn auch nciht mit ganz akkuraten Zahlen.

Ein sehr sehr schönes Training, wie üblich kalt, aber wirklich schön. Meine Beine sind jetzt ganz schön träge, aber so gehört sich das auch nach nem guten Training. Jetzt warte ich, dass mein Rippchen im Ofen zart werden und morgen geht’s schön schwitzen, beides weil Bock drauf.

Übrigens, aktuelles Hörbuch: Chill mal, Frau Freitag: Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin, gelesen von Carolin Kebekus.Herrlich, macht wirklich Spaß. Furchtbar nur, dass diese Hörbücher immer nur so kurz sind. Jetzt wo die Strecken länger werden, geht der Stoff schnell aus.

M13: Langsam wieder reinkommen

So, mein Etappenziel Halbmarathondistanz zu Ende März ist definitiv tot und wird um einen Monat verschoben. Da ich schon wieder ausgefallen war und nicht trainiert habe, ist das die einzig logische Konsequenz. Ganz davon ab geht mir diese Kälte inzwischen tierisch auf den Sack, ich will endlich mal wieder laufen, ohne die ersten 10min zu frieren und ohne erst nachzudenken, was ich wie anziehe, um nicht auszukühlen und mich nicht zu erkälten, weil sich Schweiß staut. Meine Fresse, vor fast drei Wochen hatte ich lautstark Frühling geschriehen, was ist denn nun?

Genug Dampf abgelassen, ich wollt ja eigentlich vom Training schreiben: das waren heute 10,5km, ganz langsam und gemütlich mit nem 7:00min/km Pace, somit war ich fast 74min unterwegs. Keine besonderen Vorkommnisse, hab versucht, konstant zu laufen und nicht zu sehr im Tempo zu schwanken, das hat einigermaßen gut funktioniert. Ich wollte bewusst langsamer laufen, als die letzten Einheiten.

Übrigens höre ich gerade Fleisch ist mein Gemüse, einfach nur herrlich. Auch wieder ein Titel, der als Buch nur halb so gut rüberkommt, Heinz Strunk lacht teilweise selbst beim Lesen, es ist kaum beschreiblich, was das Buch ausmacht. Tanzmucke im Norddeutschland der 80er und 90er, dazu absurdeste Geschichten von einer skurrilen Lichtgestalt. Und nach dem Auftritt gibt’s Eier Eier Eier Eier. Herrlich.

M13: Nieselregen, 8°C

Ja, so begrüßte mich das Wetter heute morgen. Gestern war es so schön, und ich habe mich leider so sehr erholen müssen, das ich nicht vom Sofa runterkam. Heute wollte ich dann mal wieder raus, aber an eine Fahrradtour war nicht zu denken. Also rein in die Laufklamotte und auf geht’s, denn auch wenn das viele nicht verstehen können, ich finde laufen bei Nieselregen total angenehm. Meine neue Laufjacke ist auch wirklich wind- und wasserdicht, es war dadurch fast schon ein wenig zu warm, 3 oder 4 Grad weniger draußen wären ideal gewesen.

Mein Tempo war heute an sich recht gut und einigermaßen konstant bei etwa 6:10 min/km. Insgesamt 8km in rund 49min, kein außergewöhnliches Training, aber ein so langsam stellt sich bei mir genug Routine ein, so dass ein solches Training mich nicht aus dem Tritt für den restlichen Tag bringt.

Da mich Musik beim Laufen zu sehr aus dem Rhythmus bringt, habe ich übrigens meist Hörbücher auf den Ohren. Derzeit läuft Er ist wieder da von Timur Vermes, das vom großartigen Christoph Maria Herbst gelesen wird, den ich ja ohnehin als Sprecher und Schauspieler sehr schätze. Herrlich, zuweilen aber so witzig, dass mir mitten auf der Strecke ein Lacher entfährt und andere Menschen mich ein wenig irritiert ansehen. Wie dem auch sei, ich werde hier jetzt immer dabei schreiben, wenn ich das Hörbuch wechsele, evtl mit einem kleinen Fazit des vorangegangenen.

Vorher habe ich noch Ich bin dann mal weg von Hape Kerkeling gehört, das kannte ich bereits, ist aber auch absolut eine Empfehlung. Für die kurze Weile Zwischendurch empfehle ich Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus von Tom König, gelesen von CM Herbst, „it’s funny because it’s true“.