Fasching um den Ring

Nachdem ich Freitag Abend tatsächlich noch im Tower gelandet bin, wo ich doch eigentlich nur zum gemütlichen zusammensitzen und spielen verabredet war, hätte mir schon klar sein müssen, dass das Wochenende legendär werden würde. Ich habe den Kollegen Long-to-the-G-Land am Bahnhof getroffen und er hat mich mit in den Tower genommen, eine Location in der ich locker 8 Jahre nicht mehr war. Ich hab dann ganz grandios beim Kickern verkackt und mich lieber den Getränken zugewandt. Das sah dann so aus und entsprechend sah ich wohl auch aus.
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Ganz spontan hatten Frauke und ich uns entschieden tags drauf nach Ganderkesee zum Fasching zu fahren. Ich sag noch „geile Idee“, da waren auch eigentlich schon alle Details geklärt. Nach dem Aufstehen wusste ich aber schon, dass ich nach einem Frühstück dringend Gegenfeuer würde legen müssen, ich hatte doch echt hart gesumpft mit dem G-Land. Also nur schnell nen Burger reingedrückt und dann gab’s auch schon ein Wegbierchen.

Beim Umzug war es echt kalt, aber die Stimmung war gut und so haben wir uns halt warme Gedanken mit kalten Getränken gemacht. Nach dem Umzug wollten wir ursprünglich gemütlich irgendwo einkehren, was essen und dann feiern gehen. Ich muss zugeben, ich habe eindeutig unterschätzt, dass man ja auch wunderbar direkt feiern kann: wir sind in ein zur Disko umfunktioniertes spanisches Lokal und dort brannte einfach mal um 17.30 Uhr schon die Hütte! Nicht nur der Laden, auch die Gäste waren randvoll. Ich hatte ja praktischerweise 25 kleine Schnäpse gewonnen, als ich in Schwanewede mitgespielt habe, die taten jetzt ihren Dienst. Aus irgendeiner Tasche kamen ständig kleine Flaschen hervor. Träumchen. Die leeren Flaschen wurden gaaaanz unauffällig entsorgt, ähem…
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Von dort sind wir dann (kurz vor 20 Uhr!!) ins große Festzelt weitergezogen. War schon echt krass, wie viel da los war! Und alle verkleidet, super heftsch. Sehr cool war auch eine Gruppe in Asi-Proll-Kostümen, die mich mit den Worten „Na, auch kein Bock gehabt, dich zu verkleiden?“ ansprachen. Wir haben herzlich gelacht. Und gefeiert. Und getanzt. Und gesumpft. Und gesumpft. Und gesumpft…. Eidenei!

War dann kein Wunder, dass wir gegen halb zwölf den Zug gen Heimat genommen haben, witzigerweise fühlte ich mich da mit einem Mal wieder fit wie’n Turnschuh, zwischendrin hatte ich einen kleinen Hänger, den ich mit Wodka-Energy bekämpft habe. Ich sag mal so: ein echt gelungener Tag. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht und ich hab so viel gelacht, das war schon kraaaaaaaass. Und Tipp für die Allgemeinheit: man kann schon am Vortag anfangen vorzuglühen, funktioniert super!

Fotos von mir, meinem Kostüm und meiner Begleitung gibt’s wohl eher nicht zu sehen. Ist irgendwie nicht Blog-tauglich, und wenn ich da mit nem blauen T-Balken zensiere ist der Witz ja auch irgendwie weg.