70.3: Passiert da auch was?

Ja, da kündigt der Heavy ganz vollmundig ein neues Projekt an, berichtet stolz von einer Woche Radfahren und dann ist Ruhe. Was da los ist, frag ich mich selbst! Zugegeben, ich war faul, allerding noch deutlich schreibfauler als trainingsfaul. Zwar sind auch nur zweimal Radfahren, drei Läufe und 4 Kraft-Ausdauer-Einheiten im Fitnessstudio dabei rumgekommen, aber immerhin mehr, als bei der Stille im Blog zu erwarten wäre.

Um mich selbst wieder ein bisschen mehr anzutreiben, werde ich künftig wieder etwas mehr schreiben, denn da merke ich immer recht schnell, wenn mein Trainingspensum wieder einbricht. Um zumindest mein Laufpensum einigermaßen abzustecken, habe ich mir vorgenommen in den nächsten zehn Wochen, also bis Ende Januar, jede Woche einen Lauf von mindestens 20km zu absolvieren. Fahrradtraining wird nicht viel dabei sein, vielleicht ein bisschen nach Lust und Laune im Studio oder bei gutem Wetter auf dem Deich. Schwimmen ist nach wie vor ein Problem, ich schaffe es nicht so recht, mich vernünftig aufzuraffen, schon gar nicht allein. Mal sehen, wie ich das angehe.

Ich habe mich jetzt schon mal ein wenig mit dem Abschluss des Projekts 70.3 befasst, denn am Ende wird natürlich ein Wettkampf stehen, genauer gesagt ein Mitteldistanz-Triathlon, also 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und ein Halbmarathon. Wenn ich jetzt so ganz grob überschlage, käme ich auf etwa 5:45 Stunden, also setze ich mir mal 5:30 als Zielzeit, das dürfte irgendwo zwischen realistisch und ambitioniert liegen, vielleicht korrigiere ich das aber nochmal.
Jetzt stellt sich ja aber die Frage: Wo und wann nehme ich am Wettkampf teil? Ich hab mal ein paar Möglichkeiten zusammengetragen. Gerne höre ich dazu Input von euch, denn ich würde mich natürlich wahnsinnig freuen, euch wieder an der Strecke zu sehen.

Mögliche Wettkämpfe, an denen ich gerne teilnehmen würde:
Ironman 70.3 Wiesbaden, 10. August 2014

Pro: Riesen-Event, Europameisterschaft
Contra: Sehr weite Anreise, Datum*

Nordseeman Wilhelmshaven, 10. August 2014

Pro: „Günstig“, kurze Anreise
Contra: Kleines Event, Datum*

Cologne226 Half (Köln), 7. September

Pro: Mehr Zeit zur Vorbereitung, Großes Event
Contra: Recht weite Anreise

Ironman 70.3 Rügen, 14. September 2014

Pro: Mehr Zeit zur Vorbereitung
Neutral: Neues Event, vermutlich aber recht groß
Contra: Recht weite Anreise

* – Am 10. August findet auch der City-Triathlon Bremen statt, bei dem ich gerne die olympische Distanz als Vorbereitung mitmachen würde.

Wettkämpfe, die ich mir nochmal genauer ansehen muss:
BERLIN TRIATHLON XL – 3. August
Half ICAN Nordhausen – 24. August

Wettkämpfe, die zu 99% nicht in Frage kommen:
Challenge Half Kraichgau – zu früh (15 Juni)
Ironman 70.3 Berlin – recht früh (20. Juli)
Green Hell Triathlon – Weite Anreise, heftige Radstrecke, unkonventionelle Distanz, aber eigentlich reizvoll
Challenge Half Mallorca – recht spät (18 Oktober), weite, komplizierte Anreise

M13: Kleine Schritte, Heavy!

Kleine Schritte, dann geht’s auch voran! Letzte Woche war ich übrigens nur blogfaul, trainiert habe ich tatsächlich, wenn auch eher semi-erfolgreich. Ich habe letzte Woche zwei Fahrrad-Einheiten im Studio hingelegt, war ganz gut, aber ohne Fahrtwind läuft der Schweiß echt in Rinnsalen meinen Kopf herunter, wirklich heftsch. Samstag wollte ich dann eine lange Einheit laufen, geplant hatte ich über 20km, bei Kilometer 18 musste ich aber abbrechen. Ich habe am Freitag offenbar nicht genug gegessen, mich haben einfach die Kräfte verlassen, ich war unglaublich langsam und mein Puls ging in ungeahnte Höhen. Ein wirklich deprimierendes Training. Sonntag ist wieder ein AOK-Vorbereitungslauf, ich hoffe, da kann ich dann 25km laufen.

Heute war ich zum zweiten Mal mit Andree schwimmen. Es ist wirklich so: man braucht jemanden, der Ahnung davon hat und einem sagt, was alles sche**e ist. Vergangenen Sonntag lief noch nicht wirklich viel rund bei mir, heute waren endlich Fortschritte zu erkennen. Er hat ein Schaumstoffkissen mitgebracht, das habe ich mir dann zwischen die Beine geklemmt, um nur den Armzug und die Atmung zu trainieren. Erst einarmig, dann mit beiden Armen. Und was soll ich sagen: als ich das Ding am Ende weggelassen habe, war meine Wasserlage schon deutlich besser als vorher. Wunder darf ich nciht erwarten, aber hey: ich in eine Bahn durchgekrault ohne abzusetzen. Das klingt jetzt unglaublich schlecht für jeden, der vernünftig schwimmen kann, aber für mich war das ein riesengroßer Schritt nach vorn. Kleine Schritte können eben doch groß sein, ne, warte, das macht keinen Sinn… Egal, Hauptsache, es geht voran!

M13: Öfter mal was Neues

Ich kam heute nur schwer aus dem Bett, eine solche Nachlässigkeit muss natürlich mit einer Extra-Portion Training wieder wett gemacht werden. Irgendeine Ausrede fällt mir schon ein, um trotz Regenerationsphase zu trainieren wie so’n wahnsinnigen… Egal.

Also ab ins Fitnessstudio, meine übliche Runde abgerissen, dabei geschwitzt wie’n Eimer, denn obwohl da ein Fenster offen und der Ventilator an war, die Luft stand irgendwie. Knallhart, aber gut, denn ohne Schwitzen merk ich ja gar nicht, dass ich was getan habe, nä? So langsam komm ich auch echt gut mit den Geräten zurecht, steigere kontinuierlich, wenn auch langsam, meine Gewichte. Danach bin ich ins Schlossparkbad gefahren, allerdings nicht, um mich in die Sonne zu legen und meine gerade regenerierte Haut gleich wieder zu verbrutzeln, sondern um zu schwimmen. Zwanzig Bahnen habe ich abgerissen, sehr angenehm , da es 50m Bahnen sind. Für diese 1000m habe ich etwa 24 Minuten gebraucht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht, aber für mich ist es erstmal ein Richtwert, den es zu verbessern gilt. Heute habe ich fast ausschließlich Brust geschwommen, ab nächstes Mal werde ich versuchen nach und nach mehr Kraulbahnen einzuwerfen. Ich bin ein ganz mieser Kraulschwimmer, ich weiß nicht, ob ich da einfach Koordinations-Legastheniker bin oder woran es liegt, vielleicht bin ich auch nur zu blöd dazu. Egal, wird jetzt trainiert, denn:

Tja, liebe Fans, es gibt neue Termine! Also Hefte raus, Klassenarbeit, äh, nee, warte, Terminkalender reicht! Am 21. Juni werde ich den 1. Fischerhuder Mittsommerlauf laufen. Es heißt hier bis zu 4 Teilnehmer pro Team. Unter „bis zu“ verstehe ich, dass ich auch alleine antreten kann. Wird schon passen. Drumherum gibt’s ein bisschen Rahmenprogramm mit Leckerem vom Grill und Oldtimer zum Anschauen. Start ist um 20 Uhr, ich bin natürlich schon etwas früher da. Ich freue mich selbstverständlich außerordentlich über jedes anwesende Team-Mitglied.

Zweiter Termin (und der führt jetzt quasi den letzten Satz aus dem Absatz oben zu Ende): Am 7. Juli werde ich nun tatsächlich den 5. Nehlsen-Triathlon bestreiten. Irgendwie hat Schwimmen heute Spaß gemacht. Das Schlossparkbad macht bereits um 6 Uhr für Frühschwimmer auf, und so werde ich dort jetzt noch ein paar mal vor der Arbeit trainieren, denn da fahre ich mit dem Rad ohnehin fast dran vorbei, also geht’s noch ne halbe Stunde früher los, passt schon. Übrigens habe ich zeitlich eigentlich kaum Ziele im Triathlon, wäre schon cool, wenn ich die 20km Fahrrad in unter 50min und die 5km Laufen in unter 28min schaffen würde, aber hier nehme ich echt mehr für den Spaß und das Erlebnis teil. Start ist um 9:50 Uhr und auch hier freue ich mich über jeden, der vorbei kommt und zuschaut, anfeuert oder einfach nur dabei ist!

Für beide Events habe ich gerade eben angemeldet, ich glaube so langsam sollte ich Werbefläche auf meinem Shirt oder dem Blog vermieten, irgendwie gehen diese Wettkämpfe ganz schön ins Geld…

M13: Schön Graupelschauer, nä?

Ich hab ja mal gesagt, ich find’s überhaupt nicht schlimm, wenn es etwas nieselt, während ich laufe, besser noch: ich mag das eigentlich sogar ganz gerne, zumindest hin und wieder. Aber prasselnder Regen mit kleinen Graupeln, die ganz schön weh tun, auch wenn sie klein sind, das ist schon ne andere Nummer. Echt jetzt mal, nicht schön! Als ich losgelaufen bin habe ich noch kurz überlegt, ob es wohl regnen könnte, aber die Lücken in der Wolkendecke, durch die die Sonne drang, stimmten mich frohen Mutes, doch loszulaufen. Aber dann, nach vielleicht 6km, kamen die ersten Tropfen runter, nichts schlimmes, alles noch im grünen Bereich. Bei Kilometer 8 frischte dann der Wind auf und die Tropfen wurden größer.

Kurz vor Kilometer neun kannten die Wolken dann kein Halten mehr und ließen alles raus, was drin war: riesige Tropfen und viele kleine Eisklümpchen prasselten auf mich nieder. Also hab ich das einzig sinnvolle getan: Tempo gemacht! Klatschnass war ich ohnehin schon, wenn ich mich jetzt irgendwo untergestellt hätte, wär ich vermutlich erfroren noch ehe der der erste Sonnenstrahl rausgekommen wäre. Und so habe ich dann im Regen meine Pace bei 5:20 min/km orientiert und bin danach mit etwa 5:40 min/km nach Hause gelaufen. Insgesamt waren das knapp 13km, vom Laufen her war das Training ok, aber der Regen hat schon hart genervt.

Ich hatte ja nun eine Woche Laufpause, in der ich aber auf dem Rad und im Fitnessstudio war. Tat mal ganz gut, ne Abwechslung zu haben, aber jetzt werde ich den Mai doch wieder mehr Laufen und dann im Regenarationsmonat Juni mehr Ausgleich betreiben. Ich hoffe, dass ich dann auch ein bisschen an meiner Oberschenkelmuskulatur arbeiten kann, Freitag war nach zwei Tagen Radfahren nichts mehr zu holen, das war schon übel. Und an meinem Bäuchlein muss ich auch arbeiten… Ach ja, wird schon, nä?

Stand 200km-Mai: 68 / 200km

M13: Ausgleichstraining

Verdammte Naht, eigentlich wollte ich heute früh mit dem Rad in die Firma gefahren sein, aber die feuchte Luft heute früh spiegelte sich sofort in meiner Atmung wieder und so war das ganz schnell vom Tisch. Also habe ich heute abend eine kleine Radtour gemacht und schon ein wenig ausgekundschaftet, wo mein 30km-Training stattfinden könnte. Das waren dann 35,5km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,5km/h, nicht berauschend, aber immerhin Training.

Gestern war ich zum ersten Mal im Fitnessstudio, auch mal ne neue Erfahrung für mich. Allgemein ist vielleicht ein bisschen Ausgleich nicht schlecht, vielleicht kann ich auch so an meinem Bäuchlein arbeiten! Und ganz nebenbei ist mir noch eine Sache aufgefallen, das Laufband dort kann Steigungen simulieren, das muss ich nächstes Mal unbedingt ausprobieren!

Morgen normales Lauftraining, echt jetzt mal!