M13: Grenzbereich testen

Kartfahren, oh ja! Geile Sache, Leute, ich sag es euch! Heute sind wir nach der Arbeit mit ein paar Kollegen schön zu BB-Kart getingelt und haben uns eine halbe Stunde quietschende Reifen gegönnt. Im Qualifying hab ich trotz eines Drehers noch einen schönen 4. Platz rausfahren können, aber der Start des Rennens deutete schon an, dass es danach hart werden würde. Bereits in den ersten zwei drei Runden gab’s richtig auf die Plauze und knallharte Action mit vielen gelungenen und misslungenen Überholversuchen. Dann erwischte es mich in einer Haarnadelkurve: Kurz erschrocken, dass der Vordermann langsamer als erwartet war, verbremst und volles Rohr das nachfolgende Kart in die Seite bekommen. Dadurch bin auf Rang Sechs gerutscht, im Laufe der folgenden Runden konnte ich mich auf den fünften Platz arbeiten, aber dann hing ich fest. Immer wieder kam ich an das Kart vor mir ran, aber jeder Überholversuch wurde mit einem Ausbremser bestraft und ich konnte von vorn ansetzen aufzuholen. Naja, so blieb es dann beim fünften Rang. Hat auf jeden Fall super Laune gemacht und ganz ehrlich: da müssen wir ein Team-Event von machen, am besten bei gutem Wetter in Bassum.

Aber im Titel stand doch M13? Jaja, kommt ja schon!
Als ich dann so schweißgebadet nach Hause fuhr, dacht ich mir „Ob du nun einmal oder zweimal schwitzt ist auch wurscht.“ Also zu Hause nur ne Kleinigkeit gegessen und dann rein in Laufschuhe. Und da ich ja heute schon einmal hart am Limit war, wollte ich es jetzt nochmal wissen: an jeden Fuß 1000g Gewicht geschnallt und Intervall-Training gestartet. 6x 1km schnell, dazwischen jeweils 400m langsam laufen, vorneweg und hintendran 1000m ein- und auslaufen. Alter Schawutzki, was so ein kleines bisschen Gewicht ausmachen kann! Ich hab geschwitzt wie in der Sauna und meine Geschwindigkeit ließ – trotz Puls wie so’n Wahnsinnigen – zu wünschen übrig. Das war krass, trotzdem bin ich zufrieden. Einmal Grenzbelastung bevor es dann Sonntag zum Triathlon geht, denn leider kann ich auch morgen nicht mit dem Rad zur Arbeit.

Ein Duft von Benzin, verbranntem Gummi und Männerschweiß…

… liegt in der Luft, denn heute war ich mit der Abteilung Kart-Fahren. Es ist ja schon ne ganze Weile her, dass ich in nem Kart saß, aber ich hab mich die ganze Woche schon drauf gefreut und es war richtig gut. Nette Leute, gute Stimmung, heiß umkämpfte Fahrt. Kurz gefasst: kraaaaass 🙂

Im Qualifying war ich leider etwas durch andere Karts ausgebremst und konnte nur am Ende ein bisschen reintreten, ergab dann den fünften von 10 Startplätzen. Am Start lief’s gut, konnte sofort auf Platz 4 setzen und noch in der ersten Runde durch einen Fahrfehler auf Platz durchrutschen, was aber nur eine Runde hielt. Ab da gab es ein furchtbar umkämpftes Rennen um Platz 3, bei ich mich hart mit dem Mann einer Kollegin angelegt habe. Kurz vor Ende hat’s mich doch zerrissen und ich bin als Vierter ins Ziel.

Ich hatte irgendwie verdrängt, wie derbe anstrengend Kartfahren doch ist, meine Unterarme und mein Rücken hätten auch nicht mehr lange mitgemacht. Einmal bin ich seitlich volles Rohr in die Reifenstapel, mein Rücken hat mich gerade daran erinnert, insgesamt war ich mit meiner Fahrleistung aber zufrieden. Und Bock hat’s gemacht, aber echt jetzt mal. Wir müssen unbedingt mal eine Heavy-T-Kart-Runde machen, ich hab jetzt schon wieder Bock.

Rückfahrt war merkwürdig, ich musste mich beherrschen, doch etwas sparsamer mit dem Gasfuß umzugehen und die langsameren Fahrer nicht einfach von der Straße zu drängeln…