M13: 9. swb-Marathon

Eins gleich vorab: ich hab verkackt! Knapp, aber verkackt…

Aber von vorn: Bereits 20 Minuten vor meinem Wecker bin ich aufgewacht und war echt fit. Ich hatte erstaunlich gut geschlafen, obwohl ich mich tags zuvor noch wie ein Schnitzel auf den Marathon gefreut habe. Meine Bahn hatte 3min Verspätung, ich glaube wenn es noch 2min mehr gewesen wären, hätte ich doch das Auto genommen, denn die nächste Bahn (Halbstundentakt) hätte nicht mehr gepasst, da ging der Puls schon das erste mal hoch. Am Bahnhof bin ich schnell in einen Bus umgestiegen, der dann aber von einem Polizisten am Wall gestoppt wurde. Während Fahrer und Ordnungshüter diskutiert haben, hab ich mich durch die offene Tür aus dem Staub gemacht.

Auf dem Marktplatz war bereits die Hölle los, ich habe auch noch ein paar bekannte Läufer gegrüßt und ihnen alles Gute gewünscht, dann entdeckte ich die große Heavy-Flagge vor der Bürgerschaft. Mein Team – also zumindest ein Teil davon – war bereits da. Ich war überglücklich bereits hier die Unterstützung genießen zu dürfen. Danach ging alles ziemlich schnell, pünktlich um 9:45 Uhr wurde gestartet, aus meinem Startblock habe ich nur etwa 1:20min bis zur Startlinie gebraucht, schneller Start also. Auf der Obern- und Martinistraße war dann ganz schön Gedrängel, hunderte Läufer versuchten ihr Tempo zu finden, viele langsame hatten sich offenbar viel zu weit vorne eingereiht. So ist dann gleich zu Anfnag das passiert, was nciht passieren sollte: ich habe eine Läuferin mit dem linken Oberarm gestreift, wo meine Gels in der Handy-Halterung klemmten. Das leise „Platsch“ hinter mir nahm ich leicht genervt wahr, blind fühlte ich nach: 4 Gels waren noch da, ich hatte nur eines verloren, Glück im Unglück.

Auf den ersten Kilometern merkte ich dann direkt, dass ich zu schnell war, ich hatte mich von der Menge mitreißen lassen. Trotz meiner Bemühungen das Tempo zu drosseln und es etwas ruhiger angehen zu lassen, las die nette runtastic-Stimme mir Kilometerzeiten zwischen 5:15 und 5:30 min vor. Dieses Tempo wollte ich eigentlich erst 10km später haben. Da ich mich mit dem Tempo wohlfühlte, habe ich dann einfach laufen lassen, nicht zu viel denken, Körper macht das schon. Und es lief auch tatsächlich gut, die Zeiten waren jetzt konstanter um die 5:25 bis 5:30, eigentlich ideal.

Am Werdersee standen dann meine Kollegen am Streckenrand, da habe ich mich wahnsinnig drüber gefreut. Ging natürlich alles ganz schön schnell, aber gerade diese Stimmungsnester verleihen einem als Läufer nochmal einen Extra-Schub nach vorn. Apropos Stimmungsnester: die Bremer haben sich ganz gut ins Zeug gelegt, viele Anwohner haben echt dafür gesorgt, dass an der Strecke was los war, ganz toll. Ein älterer Herr stand ganz allen neben einer Bank auf dem Deich am Werdersee, auf der Bank ein CD-Player mit lauter Stimmungsmusik, tolle Idee, sowas muntert auf. Etwa auf dieser Höhe lief ich neben einem Herrn im 100-Marathon-Club-Shirt, der gerade von einem anderen Läufer gefragt wurde, sein wievielter Marathon das sei, „Wenn gut läuft, wird das hier die 292“ war die Antwort. Ich bin fast über meine heruntergefallene Kinnlade gestolpert: Zweihundertzweiundneunzig? Alter Schawutzki, allein wieviel Zeit dabei ins Land geht…

In Habenhausen war auch gute Stimmung, in jedem dritten Vorgarten waren kleinere Menschenansammlungen und feierten die Läufer bei Bier, Musik und lautem Jubel. Eine kleine Kreuzung wurde von einer einzelnen Polizistin bewacht, die lächelte und durchgehend klatschte, schön da so viel Enthusiasmus zu sehen. Das Feld hatte sich hier dann etwas gelichtet, somit war das Weserwehr einigermaßen gut zu überqueren, hier ist es nämlich ganz schön eng. Kurz darauf habe ich mein erstes Gel verdrückt, was super funktioniert hat, die High-5-Gels sind echt klasse, die gehen auch ohne nachspülen super runter. Ab hier hatte ich mir dann vorgenommen, alle 5km ein Gel einzuwerfen, das verlorene würde ich später ersetzen können. Ich hatte hier immer wieder unterschiedliche Läufer mit denen ich gelaufen bin und an denen ich mich orientiert habe, denn spätestens an den Verpflegungsstellen bin ich meinen Mitstreitern davon gezogen, denn ich wollte da partout nicht langsamer werden, sondern im Rhythmus bleiben.

Die Strecke bis zum Rhododendron-Park war bis auf die Unterführung Kurfürstenalle, in der ein DJ stand, recht unspektaktulär. Direkt vor dem Rhodo-Park wurde dann die Halbmarathon-Zwischenzeit genommen: bei 1:55:34 bin ich über die Schwelle gelaufen. Wenn man dort nun noch die 1:20min vom Start abrechnet, war ich 5 Minuten schneller als berechnet auf der ersten Hälfte unterwegs. Am Herzogenkamp war dann wieder richtig was los, da standen echt viele Zuschauer in der Kurve, unter anderem meine Eltern, die die weiße Heavy-Flagge hochielten. Richtig klasse! Hier habe ich dann meine Gel-Versorgung aufgestockt, für alle Fälle hatte ich meine Eltern nämlich Ersatz-Gels gegeben, sollte ich mehr benötigen, als ich dabei hatte und tragen konnte. Die langgezogene Steigung den Herzogenkamp herauf war erstaunlich leicht zu bewältigen, erste Müdigkeitserscheinungen kamen dann im Bürgerpark. Hier hatte sich der Halbmarathon zu uns gesellt. Eigentlich ganz nett, dadurch ist man halt „weniger allein“ auf der Strecke, andererseits wird es an einigen Stellen anstrengend, weil es ganz schön eng wird mit all den Läufern, von denen viele auch ein geringeres Tempo laufen und mir – sorry, klingt jetzt fieser als es gemeint ist – im Weg stehen.

Etwa um Kilometer 28 herum, zwischen Bürgerpark und Weidedamm meldete sich dann erwartungsgemäß mein linkes Hüftgelenk. Nicht sonderlich schlimm, aber ich konnte es sofort an den Kilometerzahlen ablesen, die sofort in Richtung 6:10 min/km abdrifteten. Egal, noch war ich voll im Trend und jedes Stimmungsnest am Streckenrand schob mich weiter nach vorn. Am Versorgungsstand in Findorff standen mir viele Halbmarathon-Läufer im Weg, die zum Wasser holen anhielten, ein Helfer sah das und streckte einen Becher über den Kopf einer Läuferin, um ihn mir zu reichen. Sie griff allerdings auch danach, also entschuldigte ich mich und riss ihr den Becher aus der Hand und lief weiter. Bisschen blöde Situation, ging aber nicht anders. In der Überseestadt merkte ich dann deutlich die Erschöpfung in den Beinen, mein Tempo brach immer wieder kurz ein, somit beschloss ich auf ein Gel alle 4km umzustellen, in der Hoffnung, mein Stoffwechsel würde noch schnell genug arbeiten.

Als es runter an die Schlachte ging war ich ziemlich entkräftet und meine rechte Wade war kurz davor, zuzumachen. Beißen, nachdenken, rechnen, noch 8km, laufen. Jeder Schritt fühlte sich hier wie ein Erdbeben in meinem Körper an, bis ich mit einem Mal hoch oben über den Zuschauern ein schwarze Flagge mit blauem Havy-T-Logo sah. Wie geil ist das denn, die sind runter an die Schlachte gekommen! Und zwar alle, denn ich konnte nicht nur mein Team, sondern auch meine Kollegen sehen. Das war gut, das hat richtig Kraft gegeben und ich habe nochmal alle Kräfte mobilisiert und bin weiter gelaufen. Auf dem Weg zum Weserstadion war dann wieder ein Zickzackkurs zwischen gehenden, langsameren und schnelleren Läufern angesagt, super anstrengen nach 37km. Danach ging es ins Stadion, nahezu jeder Läufer wurde einzeln angekündigt und angefeuert, dabei wurde das Bild auf der Anzeigetafel gezeigt.

Direkt hinter dem Stadion ist es dann passiert, am Versorgungsstand musste ich ein paar blöde Schritte machen, um auszuweichen, und zack, war ich raus und bin gegangen. Mist mist mist, genau das wollte ich doch vermeiden. Keine 25 Meter weiter bin ich also wieder in den Laufschritt, und das tat weh. Damit nicht genug, denn die Strecke führt oben auf dem Osterdeich weiter, also sind über diese Auffahrt vor dem Stadion ein paar Höhenmeter zu überwinden. Meine Beine waren kurz vorm platzen und das spürte ich dann einen guten Kilometer später nochmal ganz deutlich, es tat alles weh und ich bin wieder ins Gehen verfallen, diesmal bestimmt 200 Meter weit. Dann hörte ich hinter mir Stimmen und ich ahnte schon, wer da kommen würde: der 4-Stunden Pacemaker, denn ich schon am Werdersee kennengelernt hatte. Also schnell die Beine unter die Arme geklemmt, Zähne zusammengebissen, Schmerzen verdrängt und eingereiht. Er unterhielt isch locker mit seinem Nebenmann und aus dem Gespräch konnte ich schließen, dass er etwas zu schnell war. „Hast du etwas Luft, oder wird’s knapp mit 4 Stunden?“ schnaufte ich. Er antwortete, dass er wohl den letzten Kilometer gehen müsse, um nicht zu früh da zu sein, was mich etwas aufmunterte, denn das Tempo konnte ich bei besten Willen nicht halten. Bereits Sekunden nach diesem Gespräch war er bereits einige Meter vor mir und mit jedem Schritt entfernte er sich weiter.

Etwa auf Höhe des Theaterschiffs musste ich nochmal ein Stück gehen, auf diesem Teilstück hätte ich mehr Unterstützung vom Streckenrand gebraucht, aber da hier eine Spur sogar für den Autoverkehr frei war, war hier wenig bis nichts los. Erst in der Martinistraße, nachdem ich die Unterführung passiert hatte, wurden die Zuschauer mehr und die Stimmung lauter. Als ich durch die Kleine Wallfahrt auf die Obernstraße abgebogen bin, klopfte mir Mary, Fraukes Laufpartnerin auf den Arm, Frauke war direkt daneben, ich grüßte nur und lief weiter, denn jetzt hatten sich irgendwoher wieder Kräfte zusammengesammelt. Ganz kurz hatte ich überlegt, runterzufahren und mit den beiden gemeinsam ins Ziel zu laufen, witzigerweise hatte ich morgens Frauke geschrieben „wir sehen uns im Ziel, müsste ja etwa zu gleichen Zeit ankommen“. Dass es aber exakt zur gleichen Zeit sein würde, hatte ich nicht gedacht.

Die Obernstraße war gesäumt von Zuschauern, die lautstark das letzte aus den Athleten rausholten. In meinem Tunnelblick sah ich die Flagge vor P&C, genau wie vereinbart. Als ich aber an der Flagge ankam, stand da nicht wie erwartet Matze, sondern mein Kollege Toddi, der mich anbrüllte. Also nahm ich die Flagge, und rannte mit aller Kraft die letzten vielleicht 200m zur Ziellinie, wo ich am Rand schon mein Team und meine Eltern hörte und dann auch entdeckte. Auf den letzten Metern vor dem Ziel sah ich aber schon etwas verschwommenes, dass mir gar nicht gefiel: 4:02:xx stand da auf der Uhr, wenn ich davon meine 1:20 abziehe, sind das immer noch über vier Stunden. Ganz kurz nach mir kamen dann Frauke und Mary ins Ziel, denen ich noch schnell gratulierte. Dann sprach ich eine Frau, ob sie mir mal schnell über den Zaun helfen könnte, ich wollte zu meinem Team. Und da waren dann wirklich alle da, ich hab mich gefreut wie ein Schnitzel, meine Zeit war in dem Moment erstmal egal.

Im Zielbereich habe ich dann noch ein bisschen alkoholfreies Weizen genossen und mit dem Team über das erlebte gesprochen, erstaunlicherweise ging es mir hier verdammt gut. Klar die Beine waren schwer, aber ich konnte ohne Hilfe gehen und stehen, nur aufstehen, nachdem ich mich hingesetzt hatte, das hab ich nicht allein geschafft. Mit dem ganz harten Kern bin ich danach dann noch essen gegangen, wobei ich dann auch merken musste, dass die Erschöpfung größer war als der Appetit, so wirklich viel habe ich gar nicht rein bekommen, schön war’s trotzdem. Danke nochmal an alle, die dabei waren.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Team-Mitglieder, an alle, die mich unterstützt haben, an meine Eltern, meine Freunde, meine Kollegen. Großen Dank auch allen Helfern an der Strecke und drumherum, und danke auch die Orga, der swb-Marathon hat mir unglaublich Spaß gemacht und es wird sicher nicht mein letzter gewesen sein.

So jetzt aber nochmal harte Zahlen:
Nettozeit: 04:01:23
Bruttozeit: 04:02:31
HM-Zwischenzeit: 01:55:34
Mit der Bruttozeit bin ich 478er in der Gesamtwertung und 45er in meiner Altersklasse, insgesamt sind 890 Läufer ins Ziel gekommen, 67 in meiner Altersklasse.

Wenn ich richtig geschaut habe, ist der 4-Stunden Pacemaker bei 3:55:22 brutto ins Ziel, wie ich auf den letzen 2,5km ganze 7 Minuten gegenüber ihm verloren habe, ist mir aber ein Rätsel. 84 Sekunden fehlen mir zu meinem persönlich Ziel unter 4 Stunden zu bleiben, das wären 2 Sekunden auf jedem einzelnen Kilometer, die ich hätte schneller sein müssen. Oder einfach am Ende nicht einbrechen. Egal, zufrieden bin ich trotzdem.

Es wird noch einen weiteren Eintrag mit Fotos in M13 geben, danach ist M13 endgültig abgeschlossen und Projekt 70.3 beginnt.

M13: Grenzbereich testen

Kartfahren, oh ja! Geile Sache, Leute, ich sag es euch! Heute sind wir nach der Arbeit mit ein paar Kollegen schön zu BB-Kart getingelt und haben uns eine halbe Stunde quietschende Reifen gegönnt. Im Qualifying hab ich trotz eines Drehers noch einen schönen 4. Platz rausfahren können, aber der Start des Rennens deutete schon an, dass es danach hart werden würde. Bereits in den ersten zwei drei Runden gab’s richtig auf die Plauze und knallharte Action mit vielen gelungenen und misslungenen Überholversuchen. Dann erwischte es mich in einer Haarnadelkurve: Kurz erschrocken, dass der Vordermann langsamer als erwartet war, verbremst und volles Rohr das nachfolgende Kart in die Seite bekommen. Dadurch bin auf Rang Sechs gerutscht, im Laufe der folgenden Runden konnte ich mich auf den fünften Platz arbeiten, aber dann hing ich fest. Immer wieder kam ich an das Kart vor mir ran, aber jeder Überholversuch wurde mit einem Ausbremser bestraft und ich konnte von vorn ansetzen aufzuholen. Naja, so blieb es dann beim fünften Rang. Hat auf jeden Fall super Laune gemacht und ganz ehrlich: da müssen wir ein Team-Event von machen, am besten bei gutem Wetter in Bassum.

Aber im Titel stand doch M13? Jaja, kommt ja schon!
Als ich dann so schweißgebadet nach Hause fuhr, dacht ich mir „Ob du nun einmal oder zweimal schwitzt ist auch wurscht.“ Also zu Hause nur ne Kleinigkeit gegessen und dann rein in Laufschuhe. Und da ich ja heute schon einmal hart am Limit war, wollte ich es jetzt nochmal wissen: an jeden Fuß 1000g Gewicht geschnallt und Intervall-Training gestartet. 6x 1km schnell, dazwischen jeweils 400m langsam laufen, vorneweg und hintendran 1000m ein- und auslaufen. Alter Schawutzki, was so ein kleines bisschen Gewicht ausmachen kann! Ich hab geschwitzt wie in der Sauna und meine Geschwindigkeit ließ – trotz Puls wie so’n Wahnsinnigen – zu wünschen übrig. Das war krass, trotzdem bin ich zufrieden. Einmal Grenzbelastung bevor es dann Sonntag zum Triathlon geht, denn leider kann ich auch morgen nicht mit dem Rad zur Arbeit.

Fasching um den Ring

Nachdem ich Freitag Abend tatsächlich noch im Tower gelandet bin, wo ich doch eigentlich nur zum gemütlichen zusammensitzen und spielen verabredet war, hätte mir schon klar sein müssen, dass das Wochenende legendär werden würde. Ich habe den Kollegen Long-to-the-G-Land am Bahnhof getroffen und er hat mich mit in den Tower genommen, eine Location in der ich locker 8 Jahre nicht mehr war. Ich hab dann ganz grandios beim Kickern verkackt und mich lieber den Getränken zugewandt. Das sah dann so aus und entsprechend sah ich wohl auch aus.
IMG_20130209_020101

Ganz spontan hatten Frauke und ich uns entschieden tags drauf nach Ganderkesee zum Fasching zu fahren. Ich sag noch „geile Idee“, da waren auch eigentlich schon alle Details geklärt. Nach dem Aufstehen wusste ich aber schon, dass ich nach einem Frühstück dringend Gegenfeuer würde legen müssen, ich hatte doch echt hart gesumpft mit dem G-Land. Also nur schnell nen Burger reingedrückt und dann gab’s auch schon ein Wegbierchen.

Beim Umzug war es echt kalt, aber die Stimmung war gut und so haben wir uns halt warme Gedanken mit kalten Getränken gemacht. Nach dem Umzug wollten wir ursprünglich gemütlich irgendwo einkehren, was essen und dann feiern gehen. Ich muss zugeben, ich habe eindeutig unterschätzt, dass man ja auch wunderbar direkt feiern kann: wir sind in ein zur Disko umfunktioniertes spanisches Lokal und dort brannte einfach mal um 17.30 Uhr schon die Hütte! Nicht nur der Laden, auch die Gäste waren randvoll. Ich hatte ja praktischerweise 25 kleine Schnäpse gewonnen, als ich in Schwanewede mitgespielt habe, die taten jetzt ihren Dienst. Aus irgendeiner Tasche kamen ständig kleine Flaschen hervor. Träumchen. Die leeren Flaschen wurden gaaaanz unauffällig entsorgt, ähem…
IMG-20130210-WA0021

Von dort sind wir dann (kurz vor 20 Uhr!!) ins große Festzelt weitergezogen. War schon echt krass, wie viel da los war! Und alle verkleidet, super heftsch. Sehr cool war auch eine Gruppe in Asi-Proll-Kostümen, die mich mit den Worten „Na, auch kein Bock gehabt, dich zu verkleiden?“ ansprachen. Wir haben herzlich gelacht. Und gefeiert. Und getanzt. Und gesumpft. Und gesumpft. Und gesumpft…. Eidenei!

War dann kein Wunder, dass wir gegen halb zwölf den Zug gen Heimat genommen haben, witzigerweise fühlte ich mich da mit einem Mal wieder fit wie’n Turnschuh, zwischendrin hatte ich einen kleinen Hänger, den ich mit Wodka-Energy bekämpft habe. Ich sag mal so: ein echt gelungener Tag. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht und ich hab so viel gelacht, das war schon kraaaaaaaass. Und Tipp für die Allgemeinheit: man kann schon am Vortag anfangen vorzuglühen, funktioniert super!

Fotos von mir, meinem Kostüm und meiner Begleitung gibt’s wohl eher nicht zu sehen. Ist irgendwie nicht Blog-tauglich, und wenn ich da mit nem blauen T-Balken zensiere ist der Witz ja auch irgendwie weg.

Kohlfahrt, Wochenende und Urlaub

Ahoi allesamt! Samstag war die große Firmen-Kohlfahrt, so richtig mit Bollerwagen und so. Der Weg führte ins Aladin, hab ich auch noch nie gehört, dass es dort Kohl gibt, aber bitte, war gar nicht übel. So ganz viel will ich dazu gar nicht sagen, war auf jeden Fall richtig witzig. Meine Füße tun immer noch ein wenig weh, war halt hart und lang, also das feiern… nicht was ihr wieder denkt! Die Rückfahrt hatte übrigens nur einen kleinen Umweg drin, bis Langwedel hab ich’s diesmal nicht geschafft 🙂

Sonntag war demnach nicht viel drin, nur abends schön beim Griechen spachteln, aber den Ouzo hab ich mal lieber ausgelassen. Passenderweise habe ich mir diese Woche Urlaub genommen, um viele Kleinigkeiten zu erledigen, zu entspannen und endlich ein bisschen zu programmieren. Morgen bin ich allerdings dann doch schon wieder im Büro, ohne mich läuft halt nichts, nä?

Eben habe ich einen kleinen Schwung Heavy-Team-Shirts bestellt und bei der Gelegenheit gleich mal neues Material für mich mitbestellt. Ich find’s witzig, natürlich sind auch Das Heavy-T-Shirts, also mit Logo, QR oder URL.
cuddlehugs

M13 sollte dann diese Woche auch weitergehen. Ich hatte die Karte der Schmerzen ganz vergessen zu aktualisieren… Dieses Rutschen am Mittwoch hatte meinen Fußgelenken und Knien ganz schön zugesetzt. Jetzt sind es nur noch die Füße, die ein wenig Kohltour-Nachwehen spüren. Wird schon.

Freimarkt mit den Kollegen

image

Kinners was war das schön… Wirklich ein gelungener Freimarktsbummel mit den Kollegen. Leider waren nicht alle dabei, aber die Stimmung war super und wir haben extrem viel gelacht und Spaß gehabt. Das Licht war zumindest  Geiste präsent…

Freue mich schon auf mehr Freimarkts-Action mit den Mädels und das traditionelle Haxe-Essen.

Ein Duft von Benzin, verbranntem Gummi und Männerschweiß…

… liegt in der Luft, denn heute war ich mit der Abteilung Kart-Fahren. Es ist ja schon ne ganze Weile her, dass ich in nem Kart saß, aber ich hab mich die ganze Woche schon drauf gefreut und es war richtig gut. Nette Leute, gute Stimmung, heiß umkämpfte Fahrt. Kurz gefasst: kraaaaass 🙂

Im Qualifying war ich leider etwas durch andere Karts ausgebremst und konnte nur am Ende ein bisschen reintreten, ergab dann den fünften von 10 Startplätzen. Am Start lief’s gut, konnte sofort auf Platz 4 setzen und noch in der ersten Runde durch einen Fahrfehler auf Platz durchrutschen, was aber nur eine Runde hielt. Ab da gab es ein furchtbar umkämpftes Rennen um Platz 3, bei ich mich hart mit dem Mann einer Kollegin angelegt habe. Kurz vor Ende hat’s mich doch zerrissen und ich bin als Vierter ins Ziel.

Ich hatte irgendwie verdrängt, wie derbe anstrengend Kartfahren doch ist, meine Unterarme und mein Rücken hätten auch nicht mehr lange mitgemacht. Einmal bin ich seitlich volles Rohr in die Reifenstapel, mein Rücken hat mich gerade daran erinnert, insgesamt war ich mit meiner Fahrleistung aber zufrieden. Und Bock hat’s gemacht, aber echt jetzt mal. Wir müssen unbedingt mal eine Heavy-T-Kart-Runde machen, ich hab jetzt schon wieder Bock.

Rückfahrt war merkwürdig, ich musste mich beherrschen, doch etwas sparsamer mit dem Gasfuß umzugehen und die langsameren Fahrer nicht einfach von der Straße zu drängeln…