M13: Kleine Schritte, Heavy!

Kleine Schritte, dann geht’s auch voran! Letzte Woche war ich übrigens nur blogfaul, trainiert habe ich tatsächlich, wenn auch eher semi-erfolgreich. Ich habe letzte Woche zwei Fahrrad-Einheiten im Studio hingelegt, war ganz gut, aber ohne Fahrtwind läuft der Schweiß echt in Rinnsalen meinen Kopf herunter, wirklich heftsch. Samstag wollte ich dann eine lange Einheit laufen, geplant hatte ich über 20km, bei Kilometer 18 musste ich aber abbrechen. Ich habe am Freitag offenbar nicht genug gegessen, mich haben einfach die Kräfte verlassen, ich war unglaublich langsam und mein Puls ging in ungeahnte Höhen. Ein wirklich deprimierendes Training. Sonntag ist wieder ein AOK-Vorbereitungslauf, ich hoffe, da kann ich dann 25km laufen.

Heute war ich zum zweiten Mal mit Andree schwimmen. Es ist wirklich so: man braucht jemanden, der Ahnung davon hat und einem sagt, was alles sche**e ist. Vergangenen Sonntag lief noch nicht wirklich viel rund bei mir, heute waren endlich Fortschritte zu erkennen. Er hat ein Schaumstoffkissen mitgebracht, das habe ich mir dann zwischen die Beine geklemmt, um nur den Armzug und die Atmung zu trainieren. Erst einarmig, dann mit beiden Armen. Und was soll ich sagen: als ich das Ding am Ende weggelassen habe, war meine Wasserlage schon deutlich besser als vorher. Wunder darf ich nciht erwarten, aber hey: ich in eine Bahn durchgekrault ohne abzusetzen. Das klingt jetzt unglaublich schlecht für jeden, der vernünftig schwimmen kann, aber für mich war das ein riesengroßer Schritt nach vorn. Kleine Schritte können eben doch groß sein, ne, warte, das macht keinen Sinn… Egal, Hauptsache, es geht voran!

M13: 5. Nehlsen-Triathlon

Sonntag früh, blauer Himmel, Sonnernschein, gibt’s was schöneres? Ich bin dann heute früh ab nach Grambke, hab meine Startunterlagen abgeholt und mein Rad eingecheckt, hab meine Schuhe am Rad vorbereitet und mich schon ein bisschen eingestimmt. Matze hat mir kurzfristig noch mit einem improvisierten Startnummernband geholfen, da ich bei SportZiel einfach mal Mist mitgenommen habe und mein altes irgendwie versollen ist. Hat aber super funktioniert, danke! Die obligatorische Wettkampfbesprechung fand nciht wie geplant 20min vor dem Start, sondern 2min vor dem Start statt, durch die Anzahl der Teilnehmer und die Abwesenheit eines Mikro- oder Megaphons hab ich nur die Hälfte verstanden, aber passte schon. Dann nur schnell Schwimmkappe und -brille auf und es knallte auch schon der Startschuss.

Schwimmen (500m):
Dass ich jetzt eher so mau im Schwimmen bin, war ja schon vorher klar, aber wie verschissen anstrengend das ist hatte ich irgendwie verdrängt. Nach ein paar vergeblichen Kraul-Versuchen bin ich beim Brustschwimmen geblieben und kam somit echt abgekämpft als drittletzter oder so aus dem Wasser. Der See hat echt viel Algen und anderes Gestrüpp, was da behindert hat, aber größtes Problem war einfach meins mangelndes Schwimmtraining, sowohl was Technik als auch Kondition angeht.
Zwischenzeit: 14:14 min (Zeiten aktualisiert gemäß Davengo)

Radfahren (20km):
Der erste Wechseln hat super geklappt, ich kam echt schnell in Socken und Radschuhe, dann nur schnell Startnummer und Helm, weiter geht’s. Ich war ganz gut aus der Puste, Schwimmen war echt anstrengend, aber als ich mein Rad dann aus der Wechselzone geschoben habe, ging’s eigentlich wieder, dort bin ich dann aufs Rad gesprungen und fast wieder runter gefallen. Irgendwie hatte sich die Schaltung (Robson’s Rad übrigens, danke auch dafür) ganz blöde verstellt und die Kette klemmte fest. Drei Versuche habe ich gebraucht bis ich endlich aufsteigen und losfahren konnte. Super nervig und ätzend, aber vielleicht hat mir das nochmal ein wenig Potential in die Beine gebracht, ich hab meinen Frust dann einfach auf der Radstrecke weggetreten.
Gleich am Anfang der Strecke waren zwei ziemlich enge Kurven, danach war die Strecke wenigstens einigermaßen breit und weitläufig, da es aber eine Wendestrecke war, waren in Kurven Mittellinien eingezeichnet, die es nciht zu überfahren galt. An sich kein Thema, aber hin und wieder gab es auf der Strecke so viele Schlaglöchern und Schotter, dass das Fahren echt anstrengend und unangenehm wurde. Zwei oder drei Teilnehmer konnte ich auf der Radstrecke überholen, meist war ich aber ziemlich einsam unterwegs. Die enge am Anfang hatte ich schon vergessen und verdrängt gehabt, als ich dort auf dem Rückweg wieder ankam, da hätte es mich beinahe zerlegt, da ich doch etwas zügiger auf den Übergang von Asphalt zu Kies in dieser Kurve zugefahren bin, hat aber alles sturzfrei geklappt.
Das zweite Wechseln klatte auch recht gut und zügig, auch wenn ich kein Schnellschnürsystem habe. Beinahe wär ich an meinem Stellplatz in der Wechselzone vorbeigehastet, aber das Team stand am Rand und hat mich lautstark begrüßt, so hab ich das dann doch problemfrei gefunden.
Zwischenzeit: 43:01 min (20km Rad plus beide Wechsel)

Laufen (5,6km):
Die ersten 2km waren echt hart! Meine Oberschenkel waren müde vom Rad und so ein bisschen steckte auch noch das Möbelschleppen vom Vortag drin. Besonders schlimm war nach etwa einem Kilometer ein kleiner Hügel, der hat echt nochmal weh getan, aber kurz vor dem Wendepunkt der Laufstrecke erholten sich meine Beine und gewöhnten sich an die andere Belastung. Also habe ich dort das Tempo angezogen, beim Wendepunkt noch schnell einen Schwamm und einen Becher Wasser abgegriffen, den Becher aber nach ein zwei Minischlucken wieder abgeworfen, da aus Plastikbechern trinken beim Laufen einfach Mist ist. An diesem Punkt konnte ich dann nochmal so 5 oder 6 Läufer überholen. Teilweise waren die Wege auch hier auch ziemlich querfeldein, fast schon wie beim Crosslauf. Auf dem Rückweg war der Hügel dann nicht so schlimm und ich habe nochmal ein wenig an der Temposchraube gedreht. Das Schild mit der Aufschrift „5km“ irritierte mich ein wenig, denn ich hatte irgendwie nur 5km im Kopf, die letzten 600m hatte ich wohl überlesen oder schlicht ignoriert, so habe ich die dann als Endpsurt genutzt. Im Ziel wollte mein Chiparmband irgendwie nicht am Zeitnehmer piepen und so musste ich nochmal ein paar Meter zurück, aber was soll’s, auf die 10 Sekunden kommt’s dann auch nciht an.
Zwischenzeit: 28:09 min (das wäre eine Pace von 5:01 min/km)

Nehlsen

Gesamtzeit: 1:25:25
Ich bin, naja, sagen wir fast zufrieden. Laufen war gut, die Zeit ist super. Fahrrad war auch ok, 43min inkl. beider Wechsel und der Aktion mit der Kette sollte wohl den erhofften 30er Schnitt geknackt haben. Schwimmen war eine Katastrophe, zwar erwartungsgemäß, aber dennoch irgendwie deprimierend. Ich werde ab November mal suchen, ob ich nicht vielleicht nen Kurs oder so mache, über den Winter muss ich daran unbedingt arbeiten, sonst wird das nichts mit Projekt 70.3 in 2014. Ja, jetzt hab ich’s auch im Blog verraten, nächstes Jahr wird es weiter gehen. Also quasi höher, schneller, weiter. In diesem Sinne: ich geh dann mal das Wetter genießen, nä?

M13: Öfter mal was Neues

Ich kam heute nur schwer aus dem Bett, eine solche Nachlässigkeit muss natürlich mit einer Extra-Portion Training wieder wett gemacht werden. Irgendeine Ausrede fällt mir schon ein, um trotz Regenerationsphase zu trainieren wie so’n wahnsinnigen… Egal.

Also ab ins Fitnessstudio, meine übliche Runde abgerissen, dabei geschwitzt wie’n Eimer, denn obwohl da ein Fenster offen und der Ventilator an war, die Luft stand irgendwie. Knallhart, aber gut, denn ohne Schwitzen merk ich ja gar nicht, dass ich was getan habe, nä? So langsam komm ich auch echt gut mit den Geräten zurecht, steigere kontinuierlich, wenn auch langsam, meine Gewichte. Danach bin ich ins Schlossparkbad gefahren, allerdings nicht, um mich in die Sonne zu legen und meine gerade regenerierte Haut gleich wieder zu verbrutzeln, sondern um zu schwimmen. Zwanzig Bahnen habe ich abgerissen, sehr angenehm , da es 50m Bahnen sind. Für diese 1000m habe ich etwa 24 Minuten gebraucht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht, aber für mich ist es erstmal ein Richtwert, den es zu verbessern gilt. Heute habe ich fast ausschließlich Brust geschwommen, ab nächstes Mal werde ich versuchen nach und nach mehr Kraulbahnen einzuwerfen. Ich bin ein ganz mieser Kraulschwimmer, ich weiß nicht, ob ich da einfach Koordinations-Legastheniker bin oder woran es liegt, vielleicht bin ich auch nur zu blöd dazu. Egal, wird jetzt trainiert, denn:

Tja, liebe Fans, es gibt neue Termine! Also Hefte raus, Klassenarbeit, äh, nee, warte, Terminkalender reicht! Am 21. Juni werde ich den 1. Fischerhuder Mittsommerlauf laufen. Es heißt hier bis zu 4 Teilnehmer pro Team. Unter „bis zu“ verstehe ich, dass ich auch alleine antreten kann. Wird schon passen. Drumherum gibt’s ein bisschen Rahmenprogramm mit Leckerem vom Grill und Oldtimer zum Anschauen. Start ist um 20 Uhr, ich bin natürlich schon etwas früher da. Ich freue mich selbstverständlich außerordentlich über jedes anwesende Team-Mitglied.

Zweiter Termin (und der führt jetzt quasi den letzten Satz aus dem Absatz oben zu Ende): Am 7. Juli werde ich nun tatsächlich den 5. Nehlsen-Triathlon bestreiten. Irgendwie hat Schwimmen heute Spaß gemacht. Das Schlossparkbad macht bereits um 6 Uhr für Frühschwimmer auf, und so werde ich dort jetzt noch ein paar mal vor der Arbeit trainieren, denn da fahre ich mit dem Rad ohnehin fast dran vorbei, also geht’s noch ne halbe Stunde früher los, passt schon. Übrigens habe ich zeitlich eigentlich kaum Ziele im Triathlon, wäre schon cool, wenn ich die 20km Fahrrad in unter 50min und die 5km Laufen in unter 28min schaffen würde, aber hier nehme ich echt mehr für den Spaß und das Erlebnis teil. Start ist um 9:50 Uhr und auch hier freue ich mich über jeden, der vorbei kommt und zuschaut, anfeuert oder einfach nur dabei ist!

Für beide Events habe ich gerade eben angemeldet, ich glaube so langsam sollte ich Werbefläche auf meinem Shirt oder dem Blog vermieten, irgendwie gehen diese Wettkämpfe ganz schön ins Geld…