M13: Deprimierender Wiedereinstieg

Weniger als 100 Tage noch bis zum Marathon! Das heißt im Prinzip Endspurt, aber ich muss mich erstmal sammeln, bevor ich spurten kann. Das Wakeboarden am Montag hat mir dann doch ganz schön heftig die Hüfte zerlegt gehabt, ich konnte diese Woche echt nicht trainieren, mein Plan mit 5 Trainingseinheiten pro Woche ist damit erstmal wieder etwas nach hinten gerückt. Gas geben muss ich aber auf jeden Fall.

Heute wollte ich dann nach einer knappen Woche Pause wieder einsteigen und hab mich aufs Fahrrad geschwungen. Ich habe leider echt üble Atemprobleme gehabt, ich fühlte mich wie im schlimmsten Frühling. So sind es nur 25km geworden, die zweite Hälfte im Schneckentempo, es ging einfach gar nichts. Mal sehen, wie es mir morgen geht, heute war echt schlimm.

Wakeboarden, nä?

Richtig gut! Hat echt Laune gemacht, auch wenn das Wetter nur so mäßig mitgespielt hat. Da Frauke und ich aber mittags in Nethen waren, hatten wir die ganze Anlage für uns allein, was mir insbesondere zu Gute kam, als ich mich mitten im See lang gelegt hatte und mit dem Boot abgeholt wurde, sehr nice. Zwischendurch gab es einmal einen kurzen aber heftigen Schauer, sonst war es nahezu trocken und die Temperaturen angenehm bei knapp unter 20°, das Wasser war dadurch natürlich echt angenehm warm, vermutlich sogar etwas wärmer als die Luft.

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(nein, das bin nicht ich)

Als wir dann gingen, kam eine Gruppe hinzu, die das eindeutig schon ein bis zweimal mehr gemacht hatte, da sahen unsere klägliche Versuche echt erbärmlich gegen aus. Trotzdem muss ich da diesen Sommer noch ein zwei mal hin, macht absolut Bock und cih glaube, das geht als Trainingseinheit durch, denn mir tun echt alle Knochen weh. Mal schauen, ob ich morgen die Karte der Schmerzen aktualisieren muss…

M13: Fischerhuder Mittsommerlauf

So, kurz vorab: Donnerstag wollte ich eigentlich mit Rad zur Arbeit, schau morgens raus, und entscheide mich dann dagegen. Über den Tag ärgere ich mich, da echt schöner Sonnerschein ist, aber kurz vor Feierabend platzt es mit einem Mal aus allen Wolken. Also doch ne gute Entscheidung, stattdessen lieber Krafttraining zu machen. Freitag bin ich dann auch mit dem Auto zur Arbeit, egal, abends war ja ohnehin Laufen angesagt.

Der Weg nach Fischerhude gestaltete sich etwas schwieriger als gedacht, denn die Straße war einfach vollgesperrt. Ich dachte, ich würde einen Weg über Feldwege kennen, aber blöderweise ging es da auch nicht weiter. Also bin ich einen Riesenumweg gefahren, war aber noch rechtzeitig vor Ort. Bei der Startnummernausgabe wurde mir noch angeboten, mich in eine Staffel einzutragen, da ich ja alleine bin, aber hey, wegen weniger als 20km mach ich doch keinen Lauf mit! Das Teilnehmerfeld war erstaunlich klein, aber teilweise witzig verkleidet, die Stimmung war jedenfalls echt gut. Bereits ein oder zwei Minuten vor 20 Uhr erfolgte dann der Startschuss, ziemlich überraschend nach einer kurzen Ansprache an der Startlinie, ihc musste auf den ersten Metern erstmal schnell runtastic und mein Hörbuch starten, dann habe ich mich durchs Gewühl nach vorn gearbeitet.

Ursprünglicher Plan war, gemütlich mitnem 6er Pace die ersten 5km in 30min zu laufen und dann jede Runde ein wenig mehr Gas zu geben, dass ich die letzten 5km mit ungefähr 5:20er Pace oder so laufe. Nach dem ersten Kilometer verriet runtastic mir, dass ich viel zu schnell bin: 5:07 habe ich für den ersten Kilometer gebraucht, gut ich bin auch ein wenig losgespurtet, um dem Getümmel zu entkommen. Ich habe meine Geschwindigkeit dann etwas runtergefahren und nach etwa 27:30 min hatte ich die erste Runde beendet und wurde vom Team lautstark empfangen:

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Danke, Leute, ihr seid echt die besten Fans, die ich mir wünschen könnte! Ich hab mir ab hier einfach vorgenommen, das Tempo zu halten, in etwa ein 5:30er Pace war das, also ein kleines bisschen schneller, als ich im Oktober laufen will.Das klappte auch echt gut. An der Strecke war leider wenig Stimmung, nur an einer Stelle war ein wenig Musik und aus einigen Gärten schauten ein paar Anwohner zu, witzig war es trotzdem, allerdings war ich die meiste Zeit allein unterwegs, denn so viele Läufer waren es einfach nicht. Immer kurz vor Ende jeder Runde habe ich denn eine meiner vier Startnummern abgerissen und in meiner Fankurve abgegeben, war echt cool, das Team immer recht bald wiederzusehen.

In der letzten der 4 Runden zu je 5km habe ich dann nochmal ein bisschen reingetreten, kurz nach dem 3km-Schild hörte ich von hinten Schritte auf mich zukommen, ein Staffelläufer näherte sich mir immer mehr. Als er an meiner Schulter angekommen war, packte mich der Ehrgeiz, überholen lassen wollte ich mich jetzt auch nicht mehr! Wir blieben also fast gleichauf, ich immer ein zwei Schritte voraus, bis er dann vielleicht so 300m vor dem Ziel den Turbo reinknallte und davonzog. Ich konnte nicht mehr sprinten, er hatte auch nur 5km in den Beinen, ich zwanzig. Trotzdem bin ich dann in absoluter Traumzeit von 1:46:57 ins Ziel gelaufen. Da ich mich angemeldet habe, bevor es die Möglichkeit gab, als Einzelläufer zu starten, wurde ich in der Staffel gewertet, da bin ich auf Platz 14 gelandet, was ich echt super finde, auch wenn nur 31 Staffeln gestartet sind. Von den Einzeläufern, bei denen entgegen der Aussage auf der Webseite doch die Zeit genommen wurde, sind nur 6 die volle Distanz gelaufen, von denen waren drei schneller und drei langsamer als ich. Kinners, ich bin zufrieden! Herzlichen Dank nochmal ans Team, ohne euch wär das alles nur halb so schön!

M13: Regeneration vorbei

Jetzt geht’s rund!Kurz nachgetragen, was ich bisher nicht geschrieben habe: Freitag MdRzA Nr. 4, war unglaublich windig, hab auf dem Hinweg 56min auf dem Rückweg 47min gebraucht, weißte Bescheid, nä? Sonntag dann ne Runde Kraufttraining, keine besonderen Vorkommnisse. Und heute? Endlich wieder laufen, hab’s ja schon fast vermisst. Bei wunderschönem Sonnenschein und angenehmen 18°C bin ich heute 19,5km gelaufen, anfangs total unausgeglichen, aber ich hatte ja schon mal erwähnt, ich brauche im Moment immer etwas Zeit, um auf Touren zu kommen. Nach einer halben Stunde lief es (und ich) dann deutlich besser und ich habe am Ende eine Pace von 5:52min/km auf dem Zähler gehabt. Ich hatte heute auch zum ersten Mal mein neues Bandana dabei, war echt angenehm, dass der ganze Schweiß nciht mehr direkt in meine Augen getropft ist, das Teil war auch anschließend klatschnass. Gute Investition.

Ab sofort werde ich nochmal richtig Gas geben, Pro Woche müssen vorerst bis Ende Juli 5 Trainingseinheiten her. Eine Einheit darf folgendes sein:

  • Laufen: mindestens 90min
  • Radfahren: mindestens 90min
  • Krafttraining: normale Runde, etwa 60min
  • Schwimmen: mindestens 45min

Dabei zählt MdRzA als Einheit, sind ja zweimal etwa 50min, auch wenn einige Stunden dazwischen liegen. Den Rückweg kann ich auch nach belieben verlängern. Schwimmen muss ich unbedingt noch ein bisschen trainieren, hab tierisch Bock auf den Nehlsen-Triathlon.

Sehe ich euch Freitag eigentlich in Fischerhude? Wer ist dabei?

M13: MdRzA Nr.3

Jap, mit dem Rad zur Arbeit. Hinweg unspektakulär, 21km. Rückweg übers Blockland, bis Dammsiel mit Robson, das waren insgesamt 40km mit einem Schnitt von 26km/h. War schon ganz anständig, wenn man bedenkt, wie windig das war und die 5km in der Stadt mit ungefähr 723 Ampeln ziehen eben auch runter. Ich werde besser auf dem Rad, gefällt mir!

M13: Öfter mal was Neues

Ich kam heute nur schwer aus dem Bett, eine solche Nachlässigkeit muss natürlich mit einer Extra-Portion Training wieder wett gemacht werden. Irgendeine Ausrede fällt mir schon ein, um trotz Regenerationsphase zu trainieren wie so’n wahnsinnigen… Egal.

Also ab ins Fitnessstudio, meine übliche Runde abgerissen, dabei geschwitzt wie’n Eimer, denn obwohl da ein Fenster offen und der Ventilator an war, die Luft stand irgendwie. Knallhart, aber gut, denn ohne Schwitzen merk ich ja gar nicht, dass ich was getan habe, nä? So langsam komm ich auch echt gut mit den Geräten zurecht, steigere kontinuierlich, wenn auch langsam, meine Gewichte. Danach bin ich ins Schlossparkbad gefahren, allerdings nicht, um mich in die Sonne zu legen und meine gerade regenerierte Haut gleich wieder zu verbrutzeln, sondern um zu schwimmen. Zwanzig Bahnen habe ich abgerissen, sehr angenehm , da es 50m Bahnen sind. Für diese 1000m habe ich etwa 24 Minuten gebraucht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, weiß ich nicht, aber für mich ist es erstmal ein Richtwert, den es zu verbessern gilt. Heute habe ich fast ausschließlich Brust geschwommen, ab nächstes Mal werde ich versuchen nach und nach mehr Kraulbahnen einzuwerfen. Ich bin ein ganz mieser Kraulschwimmer, ich weiß nicht, ob ich da einfach Koordinations-Legastheniker bin oder woran es liegt, vielleicht bin ich auch nur zu blöd dazu. Egal, wird jetzt trainiert, denn:

Tja, liebe Fans, es gibt neue Termine! Also Hefte raus, Klassenarbeit, äh, nee, warte, Terminkalender reicht! Am 21. Juni werde ich den 1. Fischerhuder Mittsommerlauf laufen. Es heißt hier bis zu 4 Teilnehmer pro Team. Unter „bis zu“ verstehe ich, dass ich auch alleine antreten kann. Wird schon passen. Drumherum gibt’s ein bisschen Rahmenprogramm mit Leckerem vom Grill und Oldtimer zum Anschauen. Start ist um 20 Uhr, ich bin natürlich schon etwas früher da. Ich freue mich selbstverständlich außerordentlich über jedes anwesende Team-Mitglied.

Zweiter Termin (und der führt jetzt quasi den letzten Satz aus dem Absatz oben zu Ende): Am 7. Juli werde ich nun tatsächlich den 5. Nehlsen-Triathlon bestreiten. Irgendwie hat Schwimmen heute Spaß gemacht. Das Schlossparkbad macht bereits um 6 Uhr für Frühschwimmer auf, und so werde ich dort jetzt noch ein paar mal vor der Arbeit trainieren, denn da fahre ich mit dem Rad ohnehin fast dran vorbei, also geht’s noch ne halbe Stunde früher los, passt schon. Übrigens habe ich zeitlich eigentlich kaum Ziele im Triathlon, wäre schon cool, wenn ich die 20km Fahrrad in unter 50min und die 5km Laufen in unter 28min schaffen würde, aber hier nehme ich echt mehr für den Spaß und das Erlebnis teil. Start ist um 9:50 Uhr und auch hier freue ich mich über jeden, der vorbei kommt und zuschaut, anfeuert oder einfach nur dabei ist!

Für beide Events habe ich gerade eben angemeldet, ich glaube so langsam sollte ich Werbefläche auf meinem Shirt oder dem Blog vermieten, irgendwie gehen diese Wettkämpfe ganz schön ins Geld…

M13: Fahrradtour durch neue Gegenden

Ist das nicht herrliches Wetter draußen? Genau richtig für eine kleine Fahrradtour. Un da ich nicht immer nur die gleiche Strecke am Deich fahren will, habe ich heute mal ein paar neue Ecken erkundet. Über Oyten raus nach Achim, dann über Thedinghausen, Riede und Dreye wieder rein nach Bremen. Hinterm Flughafen durch den Grünstreifen bis nach Grolland und dann mehr oder weniger den typischen Weg nach Hause, wie von der Arbeit. Eigentlich wollte ich aus der Stadt dann doch noch hochfahren zum Deich und da zurück, aber das hätte zeitlich einfach nicht mehr gepasst. Lange Rede, kurzes Bild, so sieht meine heutige Strecke aus:

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Insgesamt war ich heute 71,5km unterwegs mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,3 km/h, was hauptsächlich daran liegt, dass ich mich oftmals nicht auskannte und nach Schildern gesucht habe, mehrfach musste ich auch voll in den Anker und ein kurzes Stück umkehren, weil ich mal wieder einen Abzweig verpasst hatte. Trotzdem ne wirklich schöne Tour. Schönstes und blödestes Erlebnis war kurz hintereinander am Osterdeich: Ich bin erst unten am Wasser gefahren und tatsächlich ich auch hier ein kleines bisschen Hochwasser angekommen, jedenfalls stand ein Stück vom Weg ein paar Zentimeter unter Wasser und ich bin volle Rakete mitten durch, dass es nur so spritzte, herrliche Abkühlung an den Beinen. Kurz darauf bin ich dann oben gefahren und habe beim Bremsen vor einer Ampel den linken Fuß nicht aus dem Pedal bekommen und mich erstmal schön auf die Seite gelegt. Peinlich, aber was soll’s, passiert eben.

Radfahren wird auch immer besser, ich glaube ich wage mich die Tage mal ins Wasser und wenn das mit dem Schwimmen einigermaßen klappt, dann mach ich auch den Neelsen Triathlon mit.

M13: Nicht aus der Übung kommen

Es ist zwar Regeneration angesagt, aber ein kleines bisschen Training muss trotzdem sein! Gestern war ich noch schnell im Fitnessstudio, ein bisschen Krafttraining muss ja auch sein, heute habe ich dann mal wieder die Laufschuhe ausgepackt. Eine Woche Pause ist dann doch genug. Eine kleine 10km-Runde war es, insgesamt mit einem 5:56 min/km Pace. Blöderweise brauche ich im Moment immer voll lange, bis ich so richtig fit bin, das war schon beim 30km Lauf so, heute wieder: erst nach etwa einer halben Stunde bin ich so richtig drin, d.h. Atmung, Puls und Muskeleinsatz sind so unter Kontrolle, wie ich das gern hätte. Bei so einem kurzen Lauf ist an dem Punkt ja schon die Hälfte vorbei. Egal, ich werde in Zukunft noch bewusster langsam starten und erst nach etwa 5km anfangen richtig einzusteigen.

Da mir das kleine bisschen Laufen vorhin doch irgendwie zu wenig vorkam, bin ich zum Eisessen nach Findorff auf dem Rad gefahren. Und da durch die Stadt fahren bei dem schönen Wetter ja Sünde wäre, habe ich einen kleinen Umweg über den Deich genommen. Trotz fiesem Gegenwind auf den ersten 12km ist noch ein Schnitt von 24,7km/h rausgekommen, auf insgesamt 20km. Ärgerliches Detail: auf dem Kuhgrabenweg hatte ich endlich nahezu Rückenwind und hab dementsprechend auch reingetreten, dann kam die Autobahnbrücke und – ja ich bin immer noch ne Krücke am Berg – dahinter konnte ich den Schwung herunter nicht voll nutzen, weil ja der Hochschulring direkt dahinter kreuzt, irgendwie verschwendete Kraft, da kommst du da mit einem Affenzahn runter und musst voll in den Anker…

Zurück bin ich dann doch durch die Stadt gefahren, ich wollte der Dunkelheit noch schnell entwischen. Da waren es dann 12km, aber auch mit einem 24,4km/h-Schnitt, was angesichts der ganzen Ampeln echt zügig ist. Naja, morgen werd ich wohl nochmal ne Radtour einlegen, Mittwoch oder Donnerstag wieder ne kleine Runde laufe, so viel es geht mit dem Rad zur Arbeit und ab dem nächsten Wochenende werde ich dann das Training wieder massiv anziehen, besonders natürlich im Bereich Laufen.

M13: 30km-Training geschafft!

Naja, zumindest das Erste. Ganz ganz lieben Dank gleich als erstes an Robson, der so nett war, mich die zweite Hälfte des Weges zu begleiten, mich mit Getränken zu versorgen und mich bei Laune zu halten. Rob, ohne dich wär das Training heute eine Qual gewesen, DANKE!

So nun aber von vorn. Ich habe ganz bewusst mein Auto gestern Abend in Nord stehen lassen, um es heute dann wieder abzuholen. Zum Hafenfest war ich dort oben, nicht zum Festival Maritim, das kommt erst noch, hab ich irgendwie verwechselt, somit gab’s keinen Strand, aber die Cocktails haben trotzdem geschmeckt. Heute morgen bin ich dann in mein neues Wettkampf-Shirt mit Logo gesprungen und hab mich auf den weiten Weg nach St. Magnus gemacht, mein Wagen stand bei Svea und Matze. Anfangs war es noch recht frisch und der Wind auf dem Deich war echt heftsch. Es wurde dann unterwegs etwas wärmer, da die Sonne immer mehr durchkam, aber der Wind hat echt knallhart gepfiffen. Die Lautstärke hat irgendwie genauso genervt, wie dieser ständig schwankende Druck von vorn. Bis Borgfeld bin ich erstmal allein gelaufen, danach, kurz vor Kuhsiel, stand Rob schon auf dem Rad bereit und hat als erstes ein Foto geschossen:

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Ab da konnte ich also alle paar Kilometer auf meine Getränkeversorgung zurückgreifen, sehr angenehm. Durch den Wind war es aber mit dem Schwitzen gar nicht so schlimm (mir läuft ja sonst schnell mal die Suppe in die Augen) und ich brauchte auch deutlich weniger Flüssigkeitsnachschub als erwartet, war aber schön jederzeit die Möglichkeit zu haben. Auch habe ich so endlich mal das Kohlehydrat-Gel, das ich mir zugelegt habe, testen können. Schmeckt jetzt nicht sonderlich berauschend, ist aber unkompliziert zu verwenden und ich vertrage es scheinbar auch problemlos, mit Wasser nachspülen sollte man aber schon, klebt doch ganz schön das Zeug.

Ab Kilometer 25 wurde es erwartungsgemäß deutlich härter und ich habe immer wieder mal einzelne Körperteile gespürt, die sich gemeldet haben, sie hätten genug. Es war aber alles im Rahmen des Aushaltbaren und so habe ich am Ende 30,17km auf der Uhr stehen gehabt, die ich bei 2:59:05 gestoppt habe. Das macht eine Pace von 5:56 min/km, was der Hammer ist, ich hatte mich 6:10 oder 6:15 für diesen Lauf vergenommen. Das wird also doch was mit dem schneller werden, ich bin echt zufrieden mit mir.

Jetzt kommen zwei Wochen Regeneration und Ausgleich, danach werde ich dann noch einmal die Leistung hochsteigern bis zum nächsten 30km Training. Ich hoffe nur mein linkes Hüftgelenk beruhigt sich schnell wieder, Treppensteigen war eben echt hart, alle Muskeln sind inzwischen fast schon entspannt, aber die Hüfte macht mir ein wenig Sorge. Naja, wird schon, nä?

M13: 200km-Mai geschafft.

Eigentlich wollte ich heute nur ein Krafttraining einschieben, aber bei strahlend blauem Himmel wäre das ja Sünde gewesen. Also hab ich mal „schnell“ den 200km-Mai zum Abschluss gebracht. Und schnell stimmt sogar, denn ich hatte eine 5:25 min/km Pace drauf, also quasi den Turbo an den Füßen. Waren 10,7km und somit kann ich voller Stolz verkünden:

Stand 200km-Mai: 201 / 200km

So und jetzt ab unter die Dusche und auf nach Vegesack! Läuhäuft!