M13: Ausgleichssport MdRzA

MdRzA = Mit dem Rad zur Arbeit

Heute morgen bin ich etwas früher aus den Federn geklettert, um mit dem Rad zu Arbeit zu fahren. Das hat auch echt gut geklappt, also sowohl aufstehen, als auch tatsächlich fahren. Es sind doch echt viele Ampeln und Hindernisse auf den ersten Kilometern, so richtig komme ich da erst nach dem Hemelinger Tunnel in Tritt. Witzige Anekdote: auf dem Osterdeich sprach mich ein Rennradler an, wo ich denn lang wollte und ob wir ein Stück zusammen fahren. Naja, zusammen hieß für mich, dass ich mich knapp 4 Kilometer in den Windschatten gehängt und Vollgas gegeben habe. Das bringt ja so dermaßen viel! Leider musste ich dann über die Stephaniebrücke, er ist nach Vegesack weitergedüst. Bis zur Firma hatte ich dann 21,5km auf der Uhr, eigentlich auch ne ideale Trainingsstrecke zum Laufen, muss mir mal überlegen, wie ich das am geschicktesten anstelle.

Apropos Vegesack, da haben Rob und ich uns nach der Arbeit ein schönes Feierabendbierchen gegönnt, ich hab natürlich zum isotonischen Weißbier ohne Alkohol gegriffen, lecker war’s! Um nach Vegesack zu kommen musste ich noch meinen Hinterreifen neu aufziehen. Irgendwann heute Vormittag machte mit einem Mal lautstark „plopp“ und mein Schlauch war in der prallen Sonne geplatzt. Wechseln ging aber halbwegs flott, trotz kleinerer Schwierigkeiten. Und dann sind Rob und ich schön im wechselnden Windschatten zur Fähre nach Vegesack gedüst: 14,4km in knapp 31min, Träumchen. Kurz noch die letzten Sonnenstrahlen genossen und dann ab aufs Radel und den lieben langen Weg auf den Deich angetreten.

Den Weg kenn ich ja nun ganz gut, mit dem Rad ist klar, aber Sonntag war ich hier ja auch zu Fuß unterwegs. Ich muss zugeben, dass hier dann ein wenig die Luft raus war, so richtig Tempo hab ich nicht mehr rein bekommen, allein ist das auch schwieriger. Trotzdem ist auf den 33,6km noch ein Schnitt über 24km/h rausgekommen, und das obwohl am Ende echt zwei richtig harte Kopfsteinpflaster-Passagen drin waren.

Über den ganzen Tag bin ich also etwa 70km Rad gefahren. Meiner Hüfte, die nach Sonntag echt noch weh getan hat, geht’s seit heute auch wieder prima, die Bewegung tat wohl ihr Übriges, jedenfalls ist wieder alles tutti. Vielleicht schieb ich am Wochenende ne kleine Runde laufen ein, Krafttraining muss auch noch sein, hab ich auch schon wieder vernachlässigt… Oh mann, so ne Regenerationsphase ist echt anstrengend, nä?

M13: 30km-Training geschafft!

Naja, zumindest das Erste. Ganz ganz lieben Dank gleich als erstes an Robson, der so nett war, mich die zweite Hälfte des Weges zu begleiten, mich mit Getränken zu versorgen und mich bei Laune zu halten. Rob, ohne dich wär das Training heute eine Qual gewesen, DANKE!

So nun aber von vorn. Ich habe ganz bewusst mein Auto gestern Abend in Nord stehen lassen, um es heute dann wieder abzuholen. Zum Hafenfest war ich dort oben, nicht zum Festival Maritim, das kommt erst noch, hab ich irgendwie verwechselt, somit gab’s keinen Strand, aber die Cocktails haben trotzdem geschmeckt. Heute morgen bin ich dann in mein neues Wettkampf-Shirt mit Logo gesprungen und hab mich auf den weiten Weg nach St. Magnus gemacht, mein Wagen stand bei Svea und Matze. Anfangs war es noch recht frisch und der Wind auf dem Deich war echt heftsch. Es wurde dann unterwegs etwas wärmer, da die Sonne immer mehr durchkam, aber der Wind hat echt knallhart gepfiffen. Die Lautstärke hat irgendwie genauso genervt, wie dieser ständig schwankende Druck von vorn. Bis Borgfeld bin ich erstmal allein gelaufen, danach, kurz vor Kuhsiel, stand Rob schon auf dem Rad bereit und hat als erstes ein Foto geschossen:

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Ab da konnte ich also alle paar Kilometer auf meine Getränkeversorgung zurückgreifen, sehr angenehm. Durch den Wind war es aber mit dem Schwitzen gar nicht so schlimm (mir läuft ja sonst schnell mal die Suppe in die Augen) und ich brauchte auch deutlich weniger Flüssigkeitsnachschub als erwartet, war aber schön jederzeit die Möglichkeit zu haben. Auch habe ich so endlich mal das Kohlehydrat-Gel, das ich mir zugelegt habe, testen können. Schmeckt jetzt nicht sonderlich berauschend, ist aber unkompliziert zu verwenden und ich vertrage es scheinbar auch problemlos, mit Wasser nachspülen sollte man aber schon, klebt doch ganz schön das Zeug.

Ab Kilometer 25 wurde es erwartungsgemäß deutlich härter und ich habe immer wieder mal einzelne Körperteile gespürt, die sich gemeldet haben, sie hätten genug. Es war aber alles im Rahmen des Aushaltbaren und so habe ich am Ende 30,17km auf der Uhr stehen gehabt, die ich bei 2:59:05 gestoppt habe. Das macht eine Pace von 5:56 min/km, was der Hammer ist, ich hatte mich 6:10 oder 6:15 für diesen Lauf vergenommen. Das wird also doch was mit dem schneller werden, ich bin echt zufrieden mit mir.

Jetzt kommen zwei Wochen Regeneration und Ausgleich, danach werde ich dann noch einmal die Leistung hochsteigern bis zum nächsten 30km Training. Ich hoffe nur mein linkes Hüftgelenk beruhigt sich schnell wieder, Treppensteigen war eben echt hart, alle Muskeln sind inzwischen fast schon entspannt, aber die Hüfte macht mir ein wenig Sorge. Naja, wird schon, nä?

M13: 87km Radfahren

Ich habe bereits gestern die Sonntagsfrage gestellt („Wollen wir nciht gemeinsam was essen?“), darauf hatte Svea den grandiosen Vorschlag im Cordoba zu frühstücken bzw. zu brunchen. Das Cordoba ist ja nun in Vegesack und ich, naja, sagen wir halt nicht ganz in Vegesack, daher bot sich doch an, direkt mit dem Radel dahin zu fahren. Als ich gegen halb 10 los bin, war es ganz schön kalt mit rund 4°, aber super Wetter an sich, wenig Wind, aber genau in die richtige Richtung, und so bin ich die 35km in weniger als 90min gefahren. Übrigens sind Clickpedale mit richtigen Schuhen eine echt feine Sache, man bekommt schon ne ganze Menge mehr Kraft auf die Kurbel.

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Leider haben mir kurz hinter Dammsiel, wo ich eine ganz kurze Verschnaufpause eingelegt hatte, viele Faktoren ziemlich den Schnitt zerrissen, mein Hinterreifen hat Luft verloren, da ist diese wirklich wirklich schlimme Stück Pflaster in Wasserhorst, Bahnübergang zu, Ampel ewig rot und Deich furchtbar überfüllt mit Radlern, Skatern und Fußgängern. Aber egal, die Zeiten können sich trotzdem sehen lassen, denke ich.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück mit allerlei Leckereien (inkl. Eier, Eier, Eier) hat Robson erst sein Auto und dann sein Fahrrad geholt und wir sind rüber zu Svea und Matze, um dort Formel eins zu schauen. So spannend fand ich’s jetzt nicht, aber nett war’s auf jeden Fall. Und so ein bisschen den Hintern auf nem Sessel statt nem Fahrradsattel plattdrücken ist halt auch nciht zu verachten, nä?

Der Rückweg startete dann gemeinsam mit Robson erstmal Richtung Leuchtenburg, da hatte er mir empfohlen mal laufen zu gehen, da hier einige Steigungen drin sind. Jaja, das leidige Thema Steigungen, ich bin einfach ne absolute Niete was Steigungen angeht, beim Laufen ist das ja schon schlimm, aber auf dem Rad habe ich mich echt gequält, meine Fresse. Die Strecke ist aber tatsächlich ziemlich ideal, um dort zu laufen, zumindest vom Profil her, leider führt das meiste direkt an der Landstraße entlang. Zurück zu heute: Zurück sind wir über Burg und Ritterhude nach Dammsiel, wo wir am Wasser wieder eine schöne kleine Pause eingelegt haben. Die letzten zwei Kilometer dorthin waren schon echt hart, aber nachdem ich ein wenig gesessen hatte, sollte der Hammer erst noch kommen.

Rob ist dann zurück Richtung Nord gedüst und ich habe mich auf den Weg nach Hause gemacht, aber da ging mit einem Mal gar nichts mehr. Zum einen war ich völlig ausgelaugt, zum anderen war der Wind ein klein wenig aufgefrischt und blies immer noch in die gleiche Richtung: mir volles Rohr entgegen. Nicht nur meine Durchschnittsgeschwindigkeit war damit im Eimer: ich auch, und zwar völlig. Mit festem Willen habe ich mich dann zu meinen Eltern durchgeschlagen, wo ich mich schnell eine Viertelstunde gestärkt habe, was runtastic irgendwie nicht mitbekommen und die automatische Pause nicht angeworfen hatte. Schnitt gleich nochmal versaut, Mist, aber diesen Fehler habe ich dann mal in der Grafik korrigiert. Das macht es zwar nicht viel besser, aber irgendwie noch halbwegs vorzeigbar.

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Nach einer schönen Dusche fühle ich mich jetzt schon fast wieder frisch, nur meine Arschbacken tun etwas weh. Der Schmerz in den Beinen kommt dann vermutlich morgen, deshalb warte ich auch noch mit den KdS-Update. Euch ne gute Nacht, nä, ich werd wohl schlafen wie ein Stein, ein schwerer Stein vermutlich.

Weihnachten vorbei…

Weihnachten ist durch, Kinners. War aber auch echt gut, ich habe herrlich gut gegessen und reichlich Wein getrunken, am 1. Weihnachtstag hatte abends Andree auch noch geladen, um in seinen Geburtstag zu feiern. Dort gab es dann auch noch reichlich Bier, Hunting Master und Whisky. Offenbar zu viel, denn aus irgendeinem unerfindlichen Grund bin ich dann mit den anderen nach Nord gefahren, um dort das Arena kennen zu lernen. Wieso landet man eigentlich in einem Laden, von dem alle einhellig sagen, man solle dort nicht hingehen? Mir ist es ein Rätsel, aber irgendwie war es trotzdem witzig. Selbstverständlich (wenn man schon mal in Nord ist) gab es anschließend noch ein Frühstücks-Baguette im Zum-Zum. Den Weg nach Hause hab ich mir aber nicht mehr angetan, Andree war so nett, mir ein Sofa anzubieten.

Am 2. Weihnachtstag stand ich so zwar einigermaßen enthusiastisch auf, aber je länger ich nachher bei Christian saß, desto mehr wollte ich in mein Bett. Auch Pokern kann dann ganz schön anstrengend sein. Aber witzig war es trotzdem, auch wenn ich zunehmend mehr Scheiße am Schuh hatte und einen schönen großen Stack einfach nach und nach versägt habe. Egal, passt schon.

Also Weihnachten ist rum, und damit auch jede Ausrede, warum es mit M13 nicht voran geht… Da werde ich jetzt wieder Gas geben (müssen).

M13: Rückweg aus Bremen-Nord

Erstmal herzlichen Dank, dass ich mein Fahrrad gestern in St.Magnus parken durfte und nicht im Zug mitschleppen musste. Somit war ich heute auch gezwungen mich nochmal aufs Rad zu schwingen, sehr praktisch. Leider hieß das auch, dass ich nochmal mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin kommen musste. Gestern hat mich ja schon die BSAG verarscht: vom Zug aus bin ich zu meiner Bahn gesprintet und als ich die Tür erreichte, fuhr diese los. Danke sehr, 20min warten bitte. Heute kam ich die Treppe zum Bahnsteig hochgewetzt, aber kein Zug weit und breit. Erst zehn Minuten später kam die Durchsage: kommt nicht, Pech gehabt, in einer halben Stunde fährt der nächste (dann halt doppelt so voll).

Aber egal, ich bin ja heil angekommen und voller Elan auf mein Rad… Naja, dass mein Hintern ein wenig weh tun würde, hatte ich erwartet, aber die Oberschenkel brannten auch noch wie Feuer, das kann ja heiter werden. Wenigstens ging’s erstmal bergab, das war aber auch nur halbwegs angenehm, denn die Wege waren unglaublich holprig und zwischenzeitlich einfach mal aus Kopfsteinpflaster. Aua.

Bis Wasserhorst hatte ich aalglatten Asphalt, war super, aber dann: Kopfsteinpflaster plus Steigung, alter Schawutzki! Die restlichen Kilometer verliefen unspektakulär, nur kurz kamen ein paar Windböen auf, insgesamt war’s aber super. In ziemlich genau 90min habe ich die 31,5km abgerissen inklusive einer kurzen Pause, in der ich die Beine gedehnt und eine Banane verdrückt habe 🙂

Ergebnis: Fühl mich super, Karte der Schmerzen braucht vorübergehend nicht aktualisiert werden, vermutlich muss ich morgen aber Oberschenkel nachtragen. Diese Strecke hat sich im Übrigen schon als Kandidat für die 30km-Trainingseinheiten nächstes Jahr empfohlen. Gute Sache das, brauche dann nur jemanden für Verpflegung alle 5km… Freiwillige vor!

M13: kein Geheimnis mehr!

Nachdem entweder meine hinweise zu einfach oder ihr einfach zu gut raten konntet, ist M13 bereits gelüftet: euer Heavy wird 2013 wieder einen Marathon laufen, echt jetzt mal!

Diesmal aber mit deutlich mehr Zeit zur Vorbereitung und diesmal auch wirklich unter 4 Stunden, nicht wieder 5min zu langsam. Es wird wieder der swb-Marathon in Bremen sein, also in ziemlich genau einem Jahr. Bis dahin wird wohl noch ein wenig Training auf mich zu kommen.

Wo wir gerade bei Training sind: bisher war ich noch nicht laufen, aber immerhin auf dem Rennrad. Letzten Sonntag und Montag jeweils ne Stunde, heute dann bei richtig heftig Wind aber sonst super schönem Wetter in Vegesack. Dürften so 35km gewesen sein, ich mess das nachher mal aus, bin noch auf dem Weg nach Hause, allerdings ohne Rad, weil dunkel. Das werd ich dann morgen holen.

Die Karte der Schmerzen hat es schon ein wenig gezeigt, mein Sattel ist halt wirklich hart, aber was einen nicht umbringt… Ich hab mich jedenfalls echt wohl heute gefühlt, kam ganz gut vorran, insgesamt war ich eindreiviertel Stunden unterwegs, inkl 5min Pause in Dammsiel. Der Wind war immer wieder mal echt fies, im großen und ganzen ging es aber. Mal schauen wie es morgen wird.

Trainingsplan steht für erstmal 6 Wochen, hab mir vorgenommen bis Ende Oktober 5km in Zielzeit zu laufen, also unter 28min.

Endlich ein neuer Eintrag

Allerdings in Kurzfassung, weil auf dem Nachhauseweg. Nach einer echt anstrengenden Woche habe ich mich erstmal richtig ausschlafen müssen, aber heute musste ich mal wieder los.

Mit Svea, Matze und Robson ging’s dann heute erstmal lecker essen im Daisy’s Diner in Oyten. Mein riesengroßer Burger war lecker, aber weniger beeindruckend als erwartet. Lecker war’s, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet.

Eigentlich war danach Hammefest angesetzt, aber irgendwie sind wir direkt in Vegesack im Fährhaus gelandet. Ich habe dort beim Bier, Schwimmen und MauMau versagt… Mann, mann mann… Die BlackPearl, unser nächstes Tagesordnungspunkt hatte leider zu und somit haben wir uns für Feierabend entschieden. Ein großartiges Abend war er aber ohnehin schon.

Eine tolle Sache hat sich noch ergeben, ich hab nämlich endlich einen Schlafplatz in Vegesack! Schlüsselübergabe ist hoffentlich Mittwoch, ich freu mich!

Blaubeer Frühstück / Festival Maritim Tag 3

Wenn ein Sonntag schon so los geht, weiß du, es kann nichts schief gehen! Ich war bei den Mädels eingeldaen, es gab Blaubeerpfannkuchen. War unglaublich lecker!

Und bei so schönem Sonnenschein, was kann es da besseres geben, als gleich wieder nach Vegesack zu düsen und einen weiteren schönen Abend am Sandstrand bei Andy zu verbringen.

Als krönenden Abschluss gab es dann noch ein wunderbares Feuerwerk.

Ich sag mal so, war ein wundervolles Wochenende. Beste Grüße an Cocktail Concept, ihr macht einfach die besten Mojitos!

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