70.3: Passiert da auch was?

Ja, da kündigt der Heavy ganz vollmundig ein neues Projekt an, berichtet stolz von einer Woche Radfahren und dann ist Ruhe. Was da los ist, frag ich mich selbst! Zugegeben, ich war faul, allerding noch deutlich schreibfauler als trainingsfaul. Zwar sind auch nur zweimal Radfahren, drei Läufe und 4 Kraft-Ausdauer-Einheiten im Fitnessstudio dabei rumgekommen, aber immerhin mehr, als bei der Stille im Blog zu erwarten wäre.

Um mich selbst wieder ein bisschen mehr anzutreiben, werde ich künftig wieder etwas mehr schreiben, denn da merke ich immer recht schnell, wenn mein Trainingspensum wieder einbricht. Um zumindest mein Laufpensum einigermaßen abzustecken, habe ich mir vorgenommen in den nächsten zehn Wochen, also bis Ende Januar, jede Woche einen Lauf von mindestens 20km zu absolvieren. Fahrradtraining wird nicht viel dabei sein, vielleicht ein bisschen nach Lust und Laune im Studio oder bei gutem Wetter auf dem Deich. Schwimmen ist nach wie vor ein Problem, ich schaffe es nicht so recht, mich vernünftig aufzuraffen, schon gar nicht allein. Mal sehen, wie ich das angehe.

Ich habe mich jetzt schon mal ein wenig mit dem Abschluss des Projekts 70.3 befasst, denn am Ende wird natürlich ein Wettkampf stehen, genauer gesagt ein Mitteldistanz-Triathlon, also 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und ein Halbmarathon. Wenn ich jetzt so ganz grob überschlage, käme ich auf etwa 5:45 Stunden, also setze ich mir mal 5:30 als Zielzeit, das dürfte irgendwo zwischen realistisch und ambitioniert liegen, vielleicht korrigiere ich das aber nochmal.
Jetzt stellt sich ja aber die Frage: Wo und wann nehme ich am Wettkampf teil? Ich hab mal ein paar Möglichkeiten zusammengetragen. Gerne höre ich dazu Input von euch, denn ich würde mich natürlich wahnsinnig freuen, euch wieder an der Strecke zu sehen.

Mögliche Wettkämpfe, an denen ich gerne teilnehmen würde:
Ironman 70.3 Wiesbaden, 10. August 2014

Pro: Riesen-Event, Europameisterschaft
Contra: Sehr weite Anreise, Datum*

Nordseeman Wilhelmshaven, 10. August 2014

Pro: „Günstig“, kurze Anreise
Contra: Kleines Event, Datum*

Cologne226 Half (Köln), 7. September

Pro: Mehr Zeit zur Vorbereitung, Großes Event
Contra: Recht weite Anreise

Ironman 70.3 Rügen, 14. September 2014

Pro: Mehr Zeit zur Vorbereitung
Neutral: Neues Event, vermutlich aber recht groß
Contra: Recht weite Anreise

* – Am 10. August findet auch der City-Triathlon Bremen statt, bei dem ich gerne die olympische Distanz als Vorbereitung mitmachen würde.

Wettkämpfe, die ich mir nochmal genauer ansehen muss:
BERLIN TRIATHLON XL – 3. August
Half ICAN Nordhausen – 24. August

Wettkämpfe, die zu 99% nicht in Frage kommen:
Challenge Half Kraichgau – zu früh (15 Juni)
Ironman 70.3 Berlin – recht früh (20. Juli)
Green Hell Triathlon – Weite Anreise, heftige Radstrecke, unkonventionelle Distanz, aber eigentlich reizvoll
Challenge Half Mallorca – recht spät (18 Oktober), weite, komplizierte Anreise

70.3: Erstmal ein bisschen Radfahren

Willkommen zum Nachfolger von Projekt M13. Ich habe mir vorgenommen, nach dem Marathon nicht gleich wieder mit Sport aufzuhören, wie es mir ja schon einmal passiert ist, sondern dran zu bleiben und mich weiter zu fordern. Daraus ist die Idee zu Projekt 70.3 entstanden, was genau das bedeutet, werde ich im nächsten Eintrag erläutern, denn hier geht es erstmal um die ersten Trainingseinheiten für 70.3, die nämlich bereits absolviert sind.

Genau eine Woche nach dem Marathon bin ich mit Robson in einen Flieger gen Mallorca gestiegen, um eine Woche Radurlaub dort zu verleben. Also habe ich mir die Nacht schön mit dem Ironman Hawaii um die Ohren geschlagen (war übrigens super interessant) und bereits um 9 Uhr begrüßte uns Mallorca mit 25° und Sonnenschein. Richtig schön, immerhin hab ich auch schön länger nicht mehr richtig Urlaub gemacht gemacht, da machen Palmen direkt was her! Kurzer Bustransfer ins Hotel, schnell einchecken und dann sind wir direkt in den Radshop, der direkt ans Hotel angeschlossen liegt. Wir wurden sehr nett empfangen und nahmen unsere (wirklich guten) Räder und unser Begrüßungspaket entgegen. Die Räder konnten wir dann direkt im Keller des Hotels anschließen, das übrigens direkt am Strand gelegen und frisch renoviert ist. Unser Blick vom Balkon ging über den Pool hinweg direkt aufs Meer, ziemlich nice!

Auspacken, kurz ausruhen, Sachen zurechtlegen und was macht man dann? Klar, der ein oder andere wäre jetzt an den Pool oder den Strand gegangen, wir sind aber auf die Räder gehüpft, um diese ein wenig kennen zu lernen und schon mal ein klein wenig einzurollen. Ich sitze kaum richtig im Sattel, da blinkt mir der kleine Rad-Tacho an Lenker entgegen: 27…29..31… km/h! Ja, sag mal, ist der denn richtig eingestellt? runtastic hat uns später verraten, der ist tatsächlich richtig eingestellt! Es ist halt doch etwas anderes auf einer modernen Carbon-Schüssel als auf meinem alten Stahl-Koloss. Unsere kleine Tour zeigte jedenfalls schon mal, dass die Gegend wirklich ganz schön ist. Unser Hotel lag in Ca‘ Picafort, wir sind ein kleines bisschen nach Norden nach Port d’Alcudia geradelt. Es wurde dann auch nur eine kleine Runde, etwa 29km, aber da wurde auf jeden Fall der Wunsch im Körper groß, ordentlich Rad zu fahren.
Am Abend wurden dann alle Radgäste begrüßt und die Tourenleiter vorgestellt, ich war mir irgendwie unsicher, denn ich wollte mich zwar fordern, aber auch nicht überfordern und möglicherweise als Volltrottel da stehen, der sich übernommen hat.

Am Montagmorgen startete dann also die erste Tour, alle Gruppen versammelten sich vor dem Radshop und der Guide der schnellsten Gruppe schraubte nochmal die Geschwindigkeitsangaben etwas nach unten, also ich spontan in diese Gruppe gewechselt, Rob wollte in der Hobbygruppe mitfahren. Nachdem die Gruppen etwas getrennt waren, gab es dann nochmal eine ganz kurze Einweisung: es wird Zweierreihe gefahren, wir bleiben zusammen, Zeichen werden durchgereicht und so was halt. Dann ging’s ab aufs Rad und keine 4km weiter überholten wir auch schon Rob’s Gruppe, die am Straßenrand stand und offensichtlich einen Unfall hatte. Ich hatte das in dem Moment nicht richtig gesehen, tatsächlich war Rob sogar darin verwickelt, ihm ist aber aber (nahezu) nichts passiert, eine andere aus der Gruppe hatte es aber völlig zerlegt: Krankenhaus, Operation kompliziert und besser in Deutschland machbar, Rückflug. All das erfuhr ich aber erst später bei der Mittagspause, wo wir die Gruppe dann noch kurz trafen. Das Fahren war in der Gruppe zügig, aber angenehm, da ich viel im Windschatten lutschen konnte, nur an Steigungen kam ich ganz schön an meine Grenzen. Auf jeden Fall hat es schon mal wahnsinnig Spaß gemacht und so war das alkoholfreie Erdinger beim Einkehren in einem Cafe direkt am Strand dann auch wirklich verdient. Übersicht Montag:
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Am Dienstag wachte ich morgen mit den Überresten meiner Erkältung, die ich mir nach dem Marathon zugezogen habe, auf. Ich hustete, meine Bronchien waren belegt, mir ging es ganz schön beschissen. Nach dem Frühstück legte sich das zum Glück, aber irgendwie war ich mir unsicher, ob ich so die Anstiege auf der hetigen Tour schaffen würde, also bin ich lieber in Rob’s Gruppe gewechselt. Dort war die Stimmung trotz Unfall am Vortag hervorragend, die Leute waren alle super nett (zum Teil waren die Teilnehmer in der ambitionierten Gruppe doch etwas verbissen und verkniffen) und soooo sonderlich viel langsamer waren wir hier auch nicht unterwegs, also alles tutti. Vormittags war es noch etwas windig, aber dann wurde das Wetter auch wieder absolut traumhaft. Hier zog sich das Feld an Anstiegen aber deutlich mehr auseinander und so wurde immer am Gipfel von jedem Hügel gewartet, bis wieder alle beisammen waren, das wurde auch immer wieder betont: jeder fährt seinen Stiefel und es wird keiner zurückgelassen. Anstiege habe aber den ganz großen Bonus, dass es irgendwann auch wieder runter geht, hier haben wir das Waschbrett kennengelernt, eine Strecke der ziemlich asphaltiert ist und über 10km mit kleinen Wellen bergab führt. Es hieß hier: freies Fahren, also habe ich mich klein gemacht, so aero wie eben möglich und hab getreten was die Beine hergaben. Zusammen mit einem anderen bin ich dann diese Strecke hinuntergebügelt, immer im Wechsel der Reihenfolge, um den Windschatten schön zu nutzen. Meine Güte, hat das Laune gemacht. Als Abschluss der Tour sind wir dann wieder am Strand eingekehrt, ich habe aber nach einem schnellen Erdinger einen Abflug gemacht, hab die Rad- gegen Laufschuhe getauscht und bin noch eine kleine Runde laufen gegangen. Waren am Ende dann nur ganz gemütlich 5km, denn es wurde ganz schön sonnig und heiß, aber die andere Bewegung in den Beinen war schon ganz gut. Übersicht Dienstag:
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So ganz richtig frei waren meine Atemwege auch am Mittwochmorgen nicht und da es mir ohnehin ziemlich gut gefallen hatte, bin ich wieder mit Rob in Willi’s Gruppe gefahren, denn hier dürfte es bereits hügelig genug werden. Kurz vor Mittag sind wir am Rande des Örtchens Petra einen kleinen Anstieg hoch, den Rob mit drei anderen als Anlass sah, lieber den Marktplatz von Petra auszusuchen und dort auf uns zu warten. Der Rest hat sich dann auf die rund 3km lange Strecke zur Wallfahrtskirche Bonany gemacht, die natürlich oben auf einem Berg gebaut wurde. Der Anstieg war echt heftsch, zweimal habe ich echt gedacht: „OK, wenn nach dieser Kurve kein Ende in Sicht ist, steig ich ab!“ Am Ende bin ich aber in einem Rutsch hoch und habe das Wasser aus dem Brunnen sehr genossen, der die Sonne brannte wirklich erbarmungslos herunter. Die Mittagspause in Petra war danach mehr als verdient. AUf dem Rückweg haben wir noch eine Radrennbahn besucht, aber den Berg und die vergangen Tage steckten in den Beinen, sodass keine Leistung mehr rauszuholen war. Lustig war es dennoch, einmal auf so einer Bahn zu fahren. Übersicht Mittwoch:
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Der Donnerstag war dann der Ruhetag, den Rob und ich lieber am Strand als auf dem Rad verbrachten. Das herrliche Wetter lud sogar zu zwei kleinen Sprüngen ins Meer ein, das Wasser war nach kurzer Eingewöhnung schon echt angenehm. Eigentlich wollte ich noch ein kleines Triathlon-Programm einlegen, aslo Schwimmen, radeln und laufen am Stück, aber es war so warm und ich war ganz schön geschafft, außerdem wartete ja bereits die Königsetappe auf uns.

Freitag begann unsere Tour bereits eine halbe Stunde früher als üblich los, denn es sollte mal richtig in die Berge gehen.Bis zur ersten Mittagspause sind wir einigermaßen flach an die Berge im Norden der Insel herangefahren und haben dann im Örtchen Bunyola auf knapp 200m Höhe kurz Pause gemacht, denn danach kam ein langgezogener Anstieg zum Coll d’Honor mit seinen 550 Metern über NN. Hier war es nicht ganz so steil wie nach Bonany hoch, aber Kilometerum Kilometer immer ein paar Prozent Steigung zu radeln ist schon echt hart. Danach ging es durch enge Serpentinen ein bisschen auf und ab nach Orient und kurz dahinter hieß es wieder „freie Fahrt“, was ich erneut voll auskostete. Diese Strecke war allerdings deutlich kurviger und damit nicht ganz so schnell, aber es ging auch nur bergab. War auf jeden Fall ein Riesenspaß. Nach einer zweiten Mittagspause in Biniamar traten wir dann den Rückweg an, auf dem wir dank dem herrlichen Rückenwind nochmal ordentlich Tempo gemacht haben, das Bier am Abend schmeckte natürlich wieder herrlich! Übersicht Freitag:
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„Locker ausrollen ist was anderes!“ hörte ich immer wieder als Kommentar zur Strecke am Samstag. Sonderlich kürzer war die Strecke tatsächlich nicht, aber ich fand das schon ok so, schließlich bin ich ja zum Fahrradfahren da. Schade war allerdings, dass die Tour hauptsächlich entlang von stärker befahrenen Schnellstraßen verlief. Der Berg auf dem Weg nach Artà war dann noch ein letztes mal eine Herausforderung bis es am Nachmittag dann zum Putzen der Räder ging, natürlich erst nach einem Bier, ist doch klar! Leicht wehmütig haben wir dann also die Räder abgegeben und ich bin wenigstens noch einmal in den Hotelpool gehüpft, aber damit war der sportliche Teil unserer Reise endgültig beendet. Danach gab es nur noch nette Gespräche bei reichlich Getränken! Übersicht Samstag:
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Der Rückflugtag war dann ganz entspannt und es hat alles so super geklappt wie auch an allen Tagen zuvor. Insgesamt eine wirklich schöne Reise und ich bin absolut angefixt, ich könnt mich glatt daran gewöhnen so etwas jedes Jahr zu machen! Etwas mehr Laufen hatte ich mir eigentlich vorgenommen, aber passt schon, das kann ich auch hier nachholen, denn jetzt geht’s weiter mit Projekt 70.3, diese Woche war quasi der Auftakt.

M13: Morgen geht’s los

Gestern konnte ich mich nicht dazu durchringen noch einmal schwimmen zu gehen, wäre vielleicht gut gewesen, aber was soll’s. Heute früh habe ich dann ein letztes Mal meine Muskeln gelockert: 5km in Marathon-Tempo, danach knapp 2km lockeres traben. Meine Beine fühlten sich wieder etwas schwer an, merkwürdig, letzte Woche fühlte ich mich deutlich fitter. Jetzt, also direkt nach dem Laufen, fühle ich mich allerdings auch schon wieder deutlich besser. Vielleicht war es wirklich nur Müdigkeit, ich werde heute auf jeden Fall früh schlafen gehen.

Ich möchte jetzt noch einmal auf das letzte Jahr zurückblicken, denn Projekt M13 hat mir in dieser Zeit echt viel bedeutet. Ich glaube auch, dass es mir persönlich ganz schön viel gebracht hat, ganz abgesehen vom sportlichen. Anders als in meiner Marathon-Vorbereitung vor 7 Jahren habe ich diesmal alles allein durchgezogen, ohne Trainer, ohne Trainingspartner. Wenn ich nicht ständig meine Erlebnisse, meinen Frust und meine Euphorie hier hätte niederschreiben können, immer mit dem Wissen, dass das auch tatsächlich jemand liest, dann hätte ich wohl irgendwann aufgegeben. Ohne euch wär ich also heute nicht so weit, und dafür möchte ich jedem, der das hier liest schon einmal danken. Ihr seid das beste Team, das ich mir wünschen kann!

Ich habe in den letzten 12 Monaten aber auch ganz schön trainiert, insgesamt bin ich rund 1050km gelaufen und 1150km mit dem Rad gefahren. Das sind zumindest die Daten, die bei runtastic stehen, ein paar Einheiten sind da nicht dabei. Das hätte noch deutlich mehr sein können, aber ich war mehrfach zu faul, um wirklich zu trainieren und der Bruch meines Mittelhandknochens hat mich auch etwas zurückgeworfen. Trotzdem: ich bin zufrieden und fest überzeugt, dass mein Training für morgen ausreicht.

Ich freue mich auf morgen, auch wenn ich ein wenig Angst vor dem Mann mit dem Hammer und der Vierstundenmarke habe. Übrigens, falls mich jemand sucht: ich bin der mit der 712 auf der Brust und dem Heavy-T-Logo auf dem Rücken.
Liebe Startnummern 963, 841 und 3626: Euch (und natürlich allen anderen Läufern) wünsche ich viel Spaß, viel Erfolg und bitte bleibt verletzungsfrei!
Allen Zuschauern wünsche ich eben soviel Spaß, bitte unterstützt jeden Läufer, ich freu mich auf euch!

M13: Zeitplanung

Irgendwie hab ich absolute keine Ernergie zum Laufen gerade. eigentlich wollte ich schon Freitag zur Arbeit laufen, aber da habe ich mich lieber wieder aufs Ohr gelegt und heute war es im Prinzip das gleiche. Ich werde also erstmal ein wenig ausspannen, den letzten Halbmarathon, den ich mir vorgenommen hatte, streiche ich einfach und werde jetzt nur noch ein paar kleine Laufeinheiten einlegen. Ich will vielmehr versuchen, etwas Erholung in die Beine zu bekommen.

Ganz nebenbei habe ich mir mal ein paar Gedanken zur Zeitplanung für den Marathon gemacht, also sowohl meine eigene, als auch eure, denn ich hoffe ja auf reichlich Unterstützung vom Straßenrand. Ich habe mich also mal beim Streckenplan von der offiziellen Seite bedient und eine kleine Übersicht erstellt, wann ich wo sein will. Dabei habe ich versucht ein paar Stellen heraus zu suchen, die für euch gut erreichbar sind und hoffentlich Stimmung durch die Zuschauer versprechen.

Erster Punkt auf meiner kleinen Liste ist die Brücke am Werdersee nach knapp 7km. Aus der Neustadt easy zu erreichen, ich weiß nur nicht, wieviel dort los ist und wieviel Platz dementsprechend dort ist. Bis hierhin werde ich versuchen mich zurückzuhalten und das Tempo von 6:10 min/km, mit denen ich starten will, ganz langsam in Richtung 5:50 min/min schrauben. Nach etwa 9 Kilometern will ich bei 5:40 min/km sein, und ab da dann etwas schneller laufen.

Zweiter Checkpoint ist hinter dem Weserwehr am Osterdeich nach rund 13km. Keine Ahnung, ob der Punkt aus der Stadt erreichbar ist, aber von außerhalb sollte das schon klappen. Ich plane, von hier bis bis Horn mit einem 5:25er Schnitt zu laufen.

Nächstes ganz großes Highlight wird dann meine alte Hood 🙂
Die Kreuzung Leher Heerstr./Herzogenkamp ist in den letzten Jahren ganz gut besucht gewesen. Da freu ich mich echt drauf!

Nach rund 27km führt die Strecke aus dem Bürgerpark heraus um den Torfkanal herum, hier sind bestimmt auch wieder viele Zuschauer anzutreffen. Ab hier werde ich ganz behutsam das Tempo wieder drosseln, irgendwo in der Region 5:35 min/km will ich mich dann einpendeln, nach rund 32km dann 5:40 min/km bis ins Ziel. Mit dieser Planung habe ich knapp 2min Puffer zu 4 Stunden, wird schon passen.

Kurz vor Ende nach etwa 37km kommt die Auffahrt vor dem Weserstadion, da braucht jeder Läufer Unterstützung! Seid da, seid laut!

Irgendwann vor 13:45 Uhr laufe ich dann hoffentlich über den Marktplatz. Ich hoffe, dass ich dann dort die Flagge übernehmen und mit eben dieser über der Schulter durch das Zieltor laufen werde. Daumen drücken, wird schon klappen!

Verlinkt ist hier das ganze im PDF-Format, A4 zum Ausdrucken und so, nä?
strecke
(Ursprüngliches Dokument stammt von hier)

M13:Endlich wieder ein sportliches Wochenende

Bei dem wunderschönen endsommerlichen Wetter habe ich das Wochenende genutzt, um endlich mal wieder anständig sportlich zu sein. Freitag mit dem Rad zur Arbeit, ging ganz gut, bin aber gemütlich gefharen, zumal auf dem Rückweg auch hart Gegenwind herrschte. Samstag war dann große Abschlusstour zur MdRzA, insgesamt war ich etwa 8okm unterwegs, das meiste aber im gemütlichen Tempo, nur auf dem Rückweg habe ich dann etwas mehr reingetreten, aber immer noch ohne Höchstleistung.

Heute früh war dann der zweite AOK-Vorbereitungslauf im Bürgerpark. Als ich kurz vor 8 dort ankam, lief ich auch sofort Frauke in die Arme, mit der ich dann auch die ersten drei Runden absolviert habe. Ziemlich lockeres Tempo bei 6:40 min/km. Nach 15km ist Frauke mit ihrer Laufpartnerin dann ausgestiegen und ich hab das Tempo angezogen und bin noch zwei Rundenn mit Wettkampftempo gelaufen, naja, minimal langsamer war’s dann doch. Für die letzten 10km habe ich ziemlich genau 59min gebraucht, das passt schon. Nächsten Sonntag beim Halbmarathon würde ich gerne irgendwo zwischen 1:50 und 1:55 landen, das wäre schon gut. Jetzt bin ich erstmal gut fertig und genieße es, die Füße hochzulegen.

Heavy-Team-Event: Starke-Bäcker Halbmarathon in Lesmona

Am Sonntag, 01.09.2013, am Grambker Sportparksee.
Start ist um 9 Uhr, also werde ich gegen kurz vor 11 ins Ziel kommen.
Freue mich über jedes bekannte Gesicht!
www.lesmonalauf.de

Heavy-Team-Events: Planung

Kinners, wir wollen doch mal was als Team machen, nä? Ich hab jedenfalls tierisch Bock mit möglichst vielen Leuten (und möglichst im Team-Outfit) ein paar Orte unsicher zu machen. Ich schreib jetzt erstmal ein paar Dinge auf, die mir so vorschweben, vielleicht habt ihr ja auch den einen oder anderen Vorschlag.

Heavy-Team-Event 1: Heide Park

Hab ich ja schon mal angesprochen und auch positive Resonanz bekommen. Da ist, denke ich, für jeden was dabei. Wär glaub ich ein Riesenspaß und natürlich auch eine super Idee für alle, die selbst Kinder haben. Genug Autos zusammen zu bekommen, dürfte auch kein Problem sein. Einziges Problem seh ich gerade mit der Vollheit, ist vielleicht nicht die beste Idee dort in den Sommerferien hinzufahren, andererseits macht das vermutlich am Wochenende eh keinen Unterschied.

Kosten: ~20 Euro Eintritt plus Fahrt und Verpflegung (Gutschein, nä?)
Terminfindung: Doodle

Heavy-Team-Event 2: Kart-Fahren

Entweder bei BB-Kart oder, was ich im Sommer noch cooler finde, in Bassum. Brauch ich nicht viel zu sagen, oder? Ist bestimmt ein Heidenspaß, wenn das ganze Team mitmacht.

Kosten: BB-Kart nimmt 26,50 € für 10min Quali und 20min Rennen bei exklusiver Bahnnutzung. Bassum werd ich mal anfragen, vermutlich wäre es dort etwas teurer
Terminfindung: Noch nicht. Ich hol mal ein Angebot aus Bassum ein und horch mich bei euch um, wer was wann lieber hätte, BB-Kart könnte man ja auch unter der Woche auf nen Abend einschieben.

Heavy-Team-Event 3: Nehlsen Triathlon

Ich weiß noch nicht 100%ig, ob ich teilnehmen werde, aber wenn, seid ihr natürlich alle herzlichst eingeladen dabei zu sein. Lautstark, versteht sich, und in Team-Shirts, versteht sich auch.

Termin: 7. Juli ab etwa 10 Uhr
Ort: Grambker Sportparksee
Infos: hier

Heavy-Team-Event XXL: Feiern. nä?

Hierfür steht sogar schon der Termin: 30. November. Ort und Details gibt’s später, aber wird saustark, versprochen.

Wenn Ihr noch weitere Ideen oder Anregungen zu den bestehenden Planungen habt, schreibt’s mir! Entweder in den Kommentaren hier, bei Facebook, Whatsapp oder per Mail an heavy[ätt]heavy-t.com (oder sagt’s mir persönlich, nä?)

M13: Training und Termine (Planung)

Oh Mann, immer diese Entscheidungen, ob das so ne gute Idee war gerade? Den nachfolgenden Satz las ich gerade noch, aber da stand mein Entschluss mich anzumelden bereits, also gibt’s kein Zurück (außer kneifen, aber das gilt nicht):

Auf die besondere Schwierigkeit der Halb- und entsprechend auch der Marathonstrecke wird hiermit ausdrücklich hingewiesen.

Ich habe mich soeben für einen Halbmarathon als „Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen“ angemeldet. Und weil ein „normaler“ Halbmarathon ja zu langweilig ist, habe ich mich für den Bad Harzburger Bergmarathon am Pfingstsamstag, 18.05.13, entschieden. Witzig, genau ein Monat von heute an… Aber ich denke, das ist ein richitg geiles Training, da es ständig bergauf und bergab geht, und das ist etwas, was ich unbedingt trainieren muss.

Also folgende Terminplanung habe ich mir überlegt:
22.04. – 12.05. Wochenpensum ~60km verteilt auf 3-4 Einheiten
13.05. – 17.05. 2 entspannte Laufeinheiten zu je 10-12km
18.05. Halbmarathon in Bad Harzburg, Zielzeit 2:20h (also 6:40 min/km)
20.05. – 26.05. 35km Wochenpensum in 2 Läufen
27.05. – 01.06. 60km Wochenpensum in 3 Läufen
02.06. 30km Training in 3:10h (Entweder Rundkurs Richtung Fischerhude oder Blockland nach Vegesack)
03.06. – 14.06. lockere Laufeinheiten, Regeneration, Ausgleichssport

M13: Statusbericht 09.09.12

So, noch werde ich zwar nicht verraten, was es genau mit M13 auf sich hat, aber vielleicht lassen sich aus diesem kleinen Statusupdate schon ein paar Hinweise ablesen.

Das Projekt besteht aus mehreren Phasen, heute habe ich mit Phase 2 begonnen, Phase 1 läuft aber weiterhin.

Phase 1: Planung
Phase 2: Vorbereitung
Phase 3: Planung Projektabschluss
Phase 4: Großes Finale, Abschluss
Phase 5: Party für erfolgreiches Projekt:-)

Phase 2 ist unglaublich umfangreich und wird einen riesengroßen Teil meiner Berichte hier ausmachen. Beim heutigen Start von Phase 2 habe ich mich auch erinnert, warum Phase 1 immer noch läuft und musste feststellen, dass zu Phase 2 auch ein Teilprojekt gehört, dass ich jetzt mal NR taufe. Projekt NR wird deutlich kürzer ausfallen als M13, da es eine Vorraussetzung für Phase 2 zu sein scheint. Ganz theoretisch könnte es wohl auch ohne gehen, aber wenn ich schon mal dabei bin… Die Deadline für NR lege ich auf den 31. Oktober 2012, bis dahin MUSS NR abgeschlossen sein, ich hoffe jedoch auf früheren Erfolg.

Zur Planung:
Eigentlich sollte ich das jetzt noch nicht planen, aber für Phase 4 (in der seid ihr dann gefragt), brauchen wir noch Heavy-Team-Shirts und ich fänd eine große Fahne mit meinem Logo richtig klasse. Aber das wird alles später kommen.
Ich werde mich heute abend und morgen mal an die Zeitplanung von Phase 2 setzen. Vielleicht kann ich davon dann schon etwas veröffentlichen, ohne zuviel zu M13 verraten. Ich werde jedoch ab sofort wöchentlich kleine Hinweise posten, sodass ihr in spätestens ein paar Wochen wissen solltet, was es mit M13 auf sich hat.
Mir liegt dieses Projekt, auch wenn es total spontan aus einer Schnapsidee heraus entstanden ist, sehr am Herzen. M13 wird sehr viel Zeit einnehmen, es wird hart and lang werden, aber ich gebe alles, es zu schaffen. Ich hoffe auf eure Unterstützung, insbesondere zum Projektabschluss, und bedanke mich schon jetzt dafür.